Laut Landwirtschaftskammern und AMADirektvermarkter sollen professioneller werden

Selbstbedienungsläden sind eine Form der Direktvermarktung, die Zuspruch in der Gesellschaft gefunden hat, denn das kontaktlose Einkaufen rund um die Uhr wird geschätzt. Jetzt sollen sich die Anbieter weiter professionalisieren.

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Die Direktvermarktung von Bauern und Erzeugern soll professioneller werden. Die Landwirtschaftskammern Kärnten und Niederösterreich und die AMA haben dazu ein Projekt vorbereitet. Ein "Entscheidungsbaum" zeigt auf, ob es im Einzelfall sinnvoller ist, die Direktvermarktung als Landwirt oder im Gewerbe zu betreiben.

Eine Selbstevaluierung wird mit Hilfe einer Balanced Scorecard dargestellt, um auf einen Blick zu sehen, wo noch Entwicklungspotenzial für das Betreiben des Selbstbedienungsladens besteht. Die Betrachtung der digitalen Lösungen und der zur Auswahl stehenden verschiedenen Funktionen geben einen Überblick über die digitalen Möglichkeiten. Um auch die Kundensicht stets im Fokus zu haben, wurde ein "Must have/Nice to have"-Merkblatt erarbeitet, das die Pflichtanforderungen und darüber hinausgehende Optionen darstellt.

Das lokale Produzieren und Konsumieren im Sinne einer kurzen Lebensmittelkette ist ein Weg, um nicht nur die Versorgung mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln zu gewährleisten, sondern auch ein faires Einkommen für Lebensmittelproduzenten zu erreichen und somit die Existenz kleinstrukturierter bäuerlicher Produzenten zu sichern.

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