Niveau wie 2016Arbeitslosigkeit sinkt durch Öffnungen weiter

Durch die Öffnungsschritte geht in Österreich die Arbeitslosigkeit zurück. 301.500 Menschen sind derzeit beim AMS arbeitslos gemeldet, inklusive Schulungsteilnehmer sind es knapp 376.000 Personen. Das entspricht dem Niveau von 2016 um diese Jahreszeit. Allerdings sind noch 310.000 Personen zur Kurzarbeit angemeldet.

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Arbeitsministerkocher "Der Arbeitsmarkt normalisiert sich" © APA/CHRISTOPHER DUNKER
 

Die Öffnungen und der Konjunkturaufschwung lassen die Arbeitslosenzahlen weiter sinken. Derzeit sind 375.500 Personen beim Arbeitsmarktservice arbeitslos gemeldet oder in Schulungen. Das sind um 15.405 Arbeitslose und 1475 Schulungsteilnehmer weniger als in der Vorwoche

Laut Arbeitsminister Martin Kocher sind es "nur noch 30.000" mehr Arbeitslose als im Vorkrisenjahr 2019 um diese Jahreszeit. Und in etwa gleich viele wie in den Jahren 2015, 2016 und 2017 um diese Zeit. "Der Arbeitsmarkt normalisiert sich", so Kocher. Allerdings: Ein Rückgang der Arbeitslosigkeit werde ab sofort immer schwieriger. Kocher: "Ein weiterer deutlicher Rückgang ist nicht zu erwarten."

310.000 Personen sind aktuell zur (Corona-)Kurzarbeit angemeldet. Laut Kocher dürfte sich ihre Zahl im Sommer auf 120.000 verringern.

"Geld in die Hand nehmen"

Von einer Erholung durch die Öffnungsschritte berichtet auch Finanzminister Gernot Blümel. War die Wertschöpfung (also das Bruttoinlandsprodukt) in Österreich noch Anfang Mai um vier Prozent hinter dem Vorkrisenniveau, so ist sie derzeit nur noch um ein Prozent schwächer. "Die Stimmung steigt", sagt Blümel. "Aber der Staat wird zur Eindämmung der Auswirkungen der Pandemie weiterhin viel Geld in die Hand nehmen müssen."

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