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RBI-VerkaufspläneBriten wollen mit Posojilnica die EU-Banklizenz

Geplanter „Poso“-Verkauf an britische Banker trifft slowenische Volksgruppe tief ins Mark. Mit Kroatien-Abenteuer Eigenständigkeit verloren. Feliks Wieser sieht Verantwortung bei anderen.

Posojilnica Bank
Posojilnica Bank © 
 

Aus der Posojilnica Bank, der Genossenschaftsbank der slowenischen Volksgruppe in Kärnten, soll eine britische Bank werden. Das ist mehr als ein lokaler Bankdeal. Es ist ein Lehrstück zur genossenschaftlichen Erosion in Zeiten von Onlinebanken und Kryptowährungen. Und es geht ins Mark der slowenischen Volksgruppe. In dieser wächst Verunsicherung und Sorge. Kolportierte 50 Millionen Euro soll ein britischer Fonds bereit sein, zu zahlen. Näheres will die Raiffeisen Bank International, seit 2015 95-Prozent-Eigentümerin der Posojilnica, über den Interessenten nicht sagen.

Kommentare (2)
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Bond
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Gute Arbeit

Informative Recherche, guter Journalismus. Immer seltener, aber immerhin. Hut ab.

VH7F
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Wie funktioniert Genossenschaft?

Man sucht den Fehler für eine 73 Mio. Euro Pleite bei wem anderen? Die Revision hat jahrelang nichts gesehen? Es könnten ja die kolportierten 10.000 Mitglieder = Miteigentümer je 7.300 Euro in die wieder erwachte Liebe Poso Genossenschaft einzahlen und alles wird wie früher? Sie könnten es ja wenigstens versuchen? Für einen Schaden zahlen sollen dann aber doch andere? Und das versiegende Sponsorengeld aus dem ehemaligen Bankfüllhorn soll wieder in südkärntner Kanäle fließen? Außer LH Kaiser findet ein neues Steuergeldfüllhorn für die Volksgruppe ?