2015 bekamen sie Asyl50 Prozent der Geflüchteten haben heute einen Job

Die Corona-Krise verzögerte die Integration von Geflüchteten am österreichischen Arbeitsmarkt. Jetzt aber haben erstmals mehr als 50 Prozent jener Menschen, die 2015 Asyl bekamen, eine Beschäftigung.

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Immer mehr Geflüchtete finden Jobs in Österreich (Sujetbild)
Immer mehr Geflüchtete finden Jobs in Österreich (Sujetbild) © Daniel Ernst - stock.adobe.com
 

Von den 9500 Menschen, die 2015 Asyl bekamen und sich in Folge spätestens bis Mitte 2016 beim AMS meldeten, stehen nun "erstmals über 50 Prozent in einer Beschäftigung", wie es in einem Spezial-Report des AMS heißt. Zu Beginn des Beobachtungszeitraums, im Juni 2016, sei der Wert noch bei 10 Prozent gelegen. 

"Eigentlich haben wir das Erreichen der 50-Prozent-Marke für die Kontrollgruppe 1 schon für 2020 erwartet", heißt es dazu von AMS-Chef Johannes Kopf. Covid-19 hätte jedoch auch hier "einen Strich durch die Rechnung gemacht". Jetzt aber konnte dieses "symbolische Zwischenziel endlich erreicht werden". Auch die Integration jener Menschen, die 2016 oder 2017 ihren Status erhielten, habe bereits die 50-Prozent-Marke erreicht, erklärt Kopf. Das habe mit der besseren konjunkturellen Entwicklung in den Jahren zwischen 2017 und 2019 zu tun. Was die Zahlen aber auch zeigen, sei, dass "viele Frauen den Arbeitsmarkt wieder verlassen und hier die Arbeitsmarktintegration deutlich schlechter funktioniert".

Wo die Geflüchteten heute arbeiten? Der Großteil ist in der Gastronomie beschäftigt, viele arbeiten auch bei Leiharbeitsfirmen oder im Einzelhandel.

Ende Juli 2021 sind zudem in Summe 31.699 Menschen mit Asylstatus oder subsidiärem Schutz in Österreich beim Arbeitsmarktservice arbeitslos vorgemerkt oder in einer Schulung. Gegenüber Juli 2020 bedeutet dies einen Rückgang um 2267 Personen (6,7 Prozent).

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Danke für Ihr Verständnis.

madmote
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Die Konkurenz schreibt dazu noch folgendes im letzten Absatz:

Insgesamt hätten drei Viertel aller Flüchtlinge von 2015 in den vergangenen Jahren gearbeitet. Problematisch sei aber, dass es bei vielen bei wenigen Wochen und Monaten geblieben sei, so der Bericht.

Zuckerpuppe2000
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Wir Österreicher

Werden laufend für dumm verkauft!

Hausverstand100
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Sind wir ja

Offensichtlich auch.
Sonst gäbe es längst schon massiven Widerstand gegen diese Invasion!

schadstoffarm
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100

An welchem Grenz Abschnitt findet die Invasion statt und ist schießbefehl notwendig?

Hausverstand100
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Mit dir

Ist keine einigermaßen vernünftige Diskussion möglich, wie halt mit allen extremen. ..

Kommentare 26-30 von 30