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Nach Pleite Commerzialbank: Mattersburg bietet bei SVM-Stadion mit

Die Pleite der Commerzialbank Mattersburg zieht weite Kreise. Versteigert wird etwa das Pappelstadtion, ein Pauschalangebot kam nun von der Stadtgemeinde. Ein neuer Fußballverein wurde bereits gegründet.

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Das Pappelstadion in Mattersburg
Das Pappelstadion in Mattersburg © APA/ROLAND SCHLAGER
 

Die Stadtgemeinde Mattersburg hat bei der derzeit laufenden Versteigerung des Pappelstadions ein Pauschalangebot abgegeben. Der SVM musste im Zuge der Commerzialbank-Pleite im Vorjahr ebenso Insolvenz anmelden, inzwischen startete die Versteigerung des kompletten Stadions - von der Tribüne über Fanartikel bis hin zu Rest-Getränkebeständen. Die Höhe des Angebots wurde nicht genannt, es umfasse aber alles Notwendige für einen Spielbetrieb.

"Wir haben das im Gemeinderat einstimmig so beschlossen. Wir wollen das Stadion so übernehmen, dass man mit einem Spielbetrieb starten kann und wir freuen uns natürlich, wenn im Pappelstadion wieder Fußball gespielt wird", erklärte Bürgermeisterin Ingrid Salamon (SPÖ) in einer Aussendung.

Nach dem Ende des SVM wurde in Mattersburg ein neuer Fußballverein gegründet, der MSV 2020. Dieser hätte großes Interesse, im Stadion zu spielen. Gespräche mit Obmann Manfred Strodl dazu laufen, hieß es zur APA.

Kommentare (2)
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Mezgolits
7
3
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Ein neuer Fußballverein wurde bereits gegründet.

Vielen Dank - ich meine: Schade um das Steuergeld
für diesen unnötigen Gegeneinander-Kämpferverein.

dieRealität2019
4
7
Lesenswert?

So kann man auch Probleme lösen.

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Und wieder gehen hier Millionen von Euro über den Tisch für den Geltungsdrang einiger Politiker. Die Tatsache, anfangs wird 100 % mit gemeindeeigenen Mitteln finanziert und später kommen dann die Bundes/Landes/Gemeinde Sport-Förderungen. Typisch österreichische Lösung. Schon jetzt ist das betriebliche und sportliche Chaos abzusehen. Ist das der Mattersburger Bevölkerung egal? Denn das dieser Verein mit Gewinn arbeiten wird ist kaum anzunehmen