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EU-Rechnungshof kritisiertWeit hinter Plan: E-Mobilität fährt den Ladestellen davon

Die EU will bis 2025 eine Million Ladepunkte für E-Fahrzeuge einrichten – aber vieles liegt noch im Argen, moniert der Europäische Rechnungshof. Um das Ziel zu erreichen, müsste man von nun an 3000 neue Ladestationen pro Woche errichten. Die Prüfer waren für den Praxistest sogar selbst in E-Fahrzeugen unterwegs.

Bei den E-Ladestellen liegt in Europa noch vieles im Argen - wenigstens bei den Steckern gibt es weitgehend Einigkeit © APA/HANS PUNZ
 

15.972 rein elektrisch betriebene Fahrzeuge wurden im Jahr 2020 in Österreich zugelassen, im ersten Quartal dieses Jahres stehen 6620 E-Pkw in der Statistik, ein Plus von 172,7 Prozent – das Modell Tesla 3 führt sogar die aktuelle März-Statistik in der Gesamtauswertung an (vor Fiat 500 und Skoda Octavia). Österreich liegt damit auch in der europäischen Spitzengruppe. Seit auch die großen Fahrzeughersteller umschwenken und die Reichweiten von Modell zu Modell zunehmen, scheint der Durchmarsch der Stromer nicht mehr zu stoppen zu sein.

Kommentare (9)
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Pablo63
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Die übliche BEV-Diffamierung durch die KZ

Ich fahre seit 4 Jahren und über 200.000 Km Elektro. Komfortabel, zuverlässig und für mich alltagstauglich. Die Landeinfrastruktur in Österreich wächst ständig mit dem Bedarf, an den Autobahnen ebenso wie in den Städten. Einfach einmal Elektro ausprobieren, das Angebot an tollen BEV Modellen wächst übrigens auch täglich. Der Verbrennungsmotor gehört bald zum alten Eisen.

derleobner
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Dieses Deaster gleicht der

Bestellung und Besorgung wie der des Impfstoffes. Fix ist, die EU kann's nicht.

schlauer77
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H2

Leider gibt es eindeutig zu wenig H2 Tankstellen, es sollten in den Hauptstätten mindestens 3 Tankellen (ohne Uni) geben. Dann würde sich in den nächsten Jahren das Problem mit den Ladestationen nicht so auswirken. Bin heute ein H2 Fahrzeug gefahren und kann nur sagen einfach besser, aber es fehlen einfach die Tankstellen. Bis es zumindest 30 in Österreich gibt, fahre ich noch den Diesel weiter, Rein Batterie überzeugt mich nicht, meine täglichen km sind oft zu viele.
Denke in Zukunft an 30% Batterie 40% H2 und 30% restliche. Aber das wird noch einige Jahre dauern.

scionescio
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@Schlauer77: es wird relativ rasch sehr viel mehr H2 Tankstellen geben, weil für den Schwer- und Fernverkehr H2 ohne Alternative ist ...

... warum man dann diese ohnehin gesetzte Wasserstoffinfrastruktur nicht auch für PKWs mitnutzen soll, hat mir noch keiner schlüssig erklären können - man hat ja heute auch keine getrennten Tankstellen für LKW und PKW.

Die vielen Milliarden für die Ladestellen für eine gefährliche und umweltschädliche Zwischentechnologie (Energiespeicherung in Akkus) sind zum Fenster rausgeworfen und werden uns an anderer Stelle im Kampf gegen den Klimawandel bitterlich fehlen: Lokal emissionsfrei ist ein netter Werbeschmäh und hilft im Kampf gegen den Klimawandel genau gar nichts (global gesehen erzeugt ein BEV gesamt betrachtet mindestens so viel CO2 wie ein Verbrenner!) - es verdienen sich gerade nur die Energieversorger, die Atomlobby (gestern die Tschernobyl Serie gesehen?) und andere Glücksritter (Musk) auf Kosten der Konsumenten eine goldene Nase!

Carlo62
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&scio

Technisch bin ich auf Deiner Seite, politisch müssen wir ja nicht übereinstimmen. Seit Jahren wissen wir, dass BEV mit Batteriespeicher eine teure und gleichzeitig sinnlose Zwischentechnologie darstellen, die europapolitisch gewollt ist; aus welchen Gründen auch immer. Am H2 als Brennstoff für PKW-Antriebe führt mittelfristig kein Weg vorbei.

scionescio
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@Carlo: Ich stimme nicht einmal mit meiner Frau in allen Punkten überein (Stichwort Rosamunde Pilcher...)...

... und finde auch gar nicht, dass das nötig ist - solange der gegenseitige Respekt gewahrt bleibt, kann man Meinungen (kommt ja auch von „mein“) einfach stehen lassen, wenn es sich nicht um offensichtliche Fake News handelt.
Ich habe es nicht wirklich nachgezählt, aber ich denke, dass in Summe wahrscheinlich die alte ÖVP am öftesten meine Stimme bekommen hat - aber mit dem Alpendonald und der türkisen Familie komme ich einfach überhaupt nicht zurecht.

joektn
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Übrigens

Die Alternative zum Schwer- und Fernverkehr heißt Bahn. Ziel muss es sein den Verkehr von der Straße weg zu bekommen. Ob sich nun Kolonnen von Verbrenner LKWs oder Kolonnen von H2 Lastern über die Autobahn schieben ist egal - Problem ist die Masse und daher gehört viel mehr wieder auf die Schiene. Das klappt teils ja bereits ganz gut.

joektn
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Ganz einfach

Wasserstoffpkws werden mit deutlich weniger Druck betankt als LKWs und zudem ist der Anschluss deutlich kleiner. Somit sind die Systeme LkW und PKW völlig verschieden und nicht kompatibel. Auch kann kann man sie nicht kompatibel machen weil entweder hat dann das Auto ein Problem (zu hoher Druck, zu schnelle Betankung, etc) oder eben der LKW (extrem langer Tankvorgang mit dem kleinen Anschluss, weniger komprimierter Wasserstoff —> braucht größere Tanks —> Reichweite und Nutzlast sinkt).
Das hat also durchaus seinen Grund warum man das trennt. Wasserstoff-Elektroautos ist also nicht das Gelbe vom Ei.

scionescio
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@Seppi: selten so gelacht :-)

Übst du für den Villacher Fasching?