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Verbund-Chef StruglNach Beinahe-Blackout: "Sicherheit gibt es nicht zum Nulltarif"

Der neue Verbund-Chef Michael Strugl (57) hat sehr ehrgeizige Pläne für den Energiekonzern. Bei der Dekarbonisierung der Industrie soll Verbund federführend sein.

++ ARCHIVBILD ++ VERBUND-VIZE STRUGL FOLGT ANZENGRUBER ANFANG 2021 ALS NEUER CEO
Michael Strugl ist neuer Vorstandschef des Energiekonzerns Verbund © APA/HANS PUNZ
 

Wenn Europa am vergangenen Freitag knapp an einem Blackout vorbeigeschrammt ist, was sollte die Lehre aus diesem Vorfall sein?
MICHAEL STRUGL: Richtig ist, dass es einen großflächigen Störfall gegeben hat, ausgehend von Südosteuropa. Dadurch ist es auch bei uns zu einem Frequenzabfall gekommen. Aber die Übertragungsnetzbetreiber haben das mit den dafür festgelegten Prozeduren sehr schnell und sehr professionell gemanagt. Die haben das voll beherrscht und zeitnahe die Normalfrequenz wiederhergestellt.

Kommentare (1)
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shorty
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Ein kalorisches Kraftwerk kann nicht schnell

durch "Schalter umlegen" eingeschaltet werden! Für solche Fälle sind Speicherkraftwerke Gold wert. Aber diese wurden in den letzten Jahrzehnten umwelttechnisch verteufelt. Wobei es für mich immer noch die sauberste Art der Energiegewinnung ist. Ein Speicherkraftwerk in den Bergen kann sich relativ gut in die Landschaft einfügen (siehe Kaprun, Malta) und ist zumindest schöner als ein Windpark oder als Sonnenkollektoren. Von der Leistung gar nicht zu sprechen.