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Beinahe-Blackout in EuropaSo wird das steirische Stromnetz geschützt

Das Beinahe-Blackout im europäischen Stromnetz sorgte am Freitag für große Aufregung. Wie ist eigentlich das 30.000 Kilometer lange steirische Energienetz gesichert?

© Energie Steiermark
 

Es war mehr als eine Schrecksekunde. Als am Freitag um 14:05 Uhr eine Störung im europäischen Stromnetz eintrat, war relativ schnell klar, dass Europa nur um Haaresbreite an einem sogenannten „Blackout“, also einem flächendeckenden Infrastruktur- und Versorgungsausfall, vorbeigeschrammt ist. Wie berichtet, ist es zu einem massiven Frequenzabfall im europäischen Stromnetz gekommen, das Sicherheitsnetz hat glücklicherweise rasch gegriffen, nach einer Stunde war die Störung behoben. Auch österreichische Kraftwerke haben laut Austrian Power Grid (APG) sofort Energie zur Netzstabilisierung geliefert. Zudem sollen unverzüglich Großverbraucher im europäischen Stromnetz abgeschaltet worden sein. Viele Branchenexperten fordern nun, dass diese heftigste Großstörung seit November 2006 – damals mussten zehn Millionen Haushalte in Westeuropa vom Stromnetz getrennt werden – als eindringlicher Warnschuss verstanden wird und entsprechende Vorsorge getroffen werden müsse.