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IV-Präsident Stolitzka"Koste es, was es wolle, kann nicht mehr gelten"

Stefan Stolitzka, neuer Präsident der steirischen Industriellenvereinigung, über Krisenkosten, bestehende Defizite der digitalen Infrastruktur und notwendige Abstandsregeln.

Stefan Stolitzka im ersten Interview als neuer Präsident der IV Steiermark
Stefan Stolitzka im ersten Interview als neuer Präsident der IV Steiermark © Marija Kanizaj
 

Wir sind noch in der Akutphase dieser Krise, wie bewerten Sie aus Sicht der Industrie die bisherigen Hilfen der Bundesregierung?
STEFAN STOLITZKA: Der Anlauf war etwas schwierig, jetzt geht es ganz sicher in die richtige Richtung. Ende Juli soll es auch den Gipfel mit den Sozialpartnern geben, um eine Lösung für ein neues Kurzarbeitsmodell ab Herbst zu finden, das ist noch sehr entscheidend. In großen Zügen kann man aber sagen, dass die richtigen Maßnahmen gesetzt wurden, auch mit dem Konjunkturpaket, das seit Kurzem klarer ausformuliert ist.

Kommentare (3)

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Plantago
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4
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Gemeint war von Anfang an:

Koste es EUCH, was es wolle.

melahide
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Man sieht

durch diese Krise was wichtig ist und was nicht. Die gesamte Wirtschaft hat in den letzten Jahren von Verschwendung gelebt. Von Konsumenten die - getrieben von der durch Werbung verursachten Gier - viel zu viel und viel zu oft gekauft haben! Ein Konsumwahn quasi. Und ohne Verhaltensänderung geht da nichts! Wieder hin zu Klein- und Mittelbetrieben mit regionaler Wertschöpfung und ein paar spezialisierte Konzerne. Anders wird es nicht gehen

SoundofThunder
4
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🤔

Wägen wir ab: Was wiegt schwerer? Wirtschaft oder Menschenleben? Aber in einem Punkt bin ich bei ihnen: Einen zweiten Lockdown darf es nicht geben.