Hinter der Anschlagserie, der die Zeugen Jehovas in der Steiermark seit August in Angst und Schrecken versetzte, steckte ein heimtückischer Mordplan. Die vier Rohrbomben, von denen drei explodierten, galten gar nicht der Glaubensgemeinschaft. Der Bombenbauer hatte es auf seine Ex-Frau abgesehen und wollte sie töten. Am Mittwoch wurde der 55-jährige Verdächtige an seinem Arbeitsplatz südlich von Graz festgenommen. Was der IT-Techniker den Ermittlern schilderte, könnte auch aus einem Drehbuch für einen Fernsehkrimi stammen.
Ex-Frau war das Ziel
Bombenserie sollte perfiden Mordplan verschleiern
55-jähriges Ex-Mitglied der Zeugen Jehovas steht hinter der Anschlagserie gegen die Glaubensgemeinschaft in der Steiermark. Doch das war nur ein Ablenkungsmanöver. Seine letzte Rohrbombe ist offenbar verloren gegangen.
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