Laut aktueller UmfrageRot-Grün-Pink beliebteste Variante

27 Prozent sprechen sich für diese Dreier-Koalition aus, nur noch 16 Prozent wünschen sich erneut Türkis-Grün nach der nächsten Nationalratswahl.

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Meinl-Reisinger, Kogler und Rendi-Wagner im Wahlkampf 2019
Meinl-Reisinger, Kogler und Rendi-Wagner im Wahlkampf 2019 © (c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)
 

Die beliebteste Koalitionsvariante nach der nächsten Nationalratswahl ist aktuell eine Drei-Parteien-Regierung aus Rot-Grün-Pink. Mit 27 Prozent erhält diese Kombination in einem für APA und ATV erstellten Österreich-Trend von Peter Hajek die höchste Zustimmung. Für eine Fortsetzung von Türkis-Grün sind nur 16 Prozent, 14 Prozent wünschen sich eine Regierung aus SPÖ und ÖVP, elf eine aus ÖVP und FPÖ. 32 Prozent wollten sich nicht festlegen.

Befragt wurden zwischen dem 13. und dem 16. Dezember online und telefonisch 800 Personen ab 16 Jahren. Die Schwankungsbreite beträgt plus/minus 3,5 Prozent.

Schwierige Regierungsbildung

Die Ausgangslage für eine Regierungsbildung wäre nach Neuwahlen sehr schwierig, was sich auch in der Koalitionsfrage zeigt, analysiert Hajek in einer Stellungnahme gegenüber der APA. Es gibt derzeit keine wirkliche Präferenz der Bevölkerung, am ehesten noch eine Dreier-Koalition aus SPÖ-Grünen-Neos. Besonders hoch ist die Zustimmung dafür naturgemäß unter SPÖ- und Neos-Wählern, aber auch unter jenen, die ihr Kreuzerl unter die Grünen setzen, ist es die favorisierte Variante.

Bei letzteren ist mit 60 Prozent Zustimmung diese Kombination sogar doppelt so bliebt wie Türkis-Grün (29 Prozent Zustimmung). Anders verhält sich das freilich bei den ÖVP-Wählern: Dort sind 50 Prozent mit Türkis-Grün zufrieden. Zweitbeliebteste Variante ist demnach eine Koalition mit der SPÖ.

Kaum gute Noten für Spitzenpolitiker

Bemerkenswert sei auch, dass kaum ein führender Politiker noch gute Noten erhalte, so Hajek. Am ehesten Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Dessen Arbeit bezeichneten immerhin 31 Prozent als sehr gut und 21 Prozent als gut (Mittelwert nach Schulnoten 2,5). Der frisch gebackene Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) schneidet jedenfalls besser ab als seine Vorgänger. Elf Prozent geben dem neuen ÖVP-Chef ein Sehr Gut, 25 Prozent ein Gut, durchschnittlich wird er mit 3,1 bewertet. Auch die restlichen Politiker schneiden mit einem Mittelwert jenseits der 3 ab. Schlusslicht ist FPÖ-Chef Herbert Kickl mit durchschnittlich 4,2 – fast zwei Drittel geben ihm ein "nicht genügend".

Wie tief das Vertrauen gesunken ist, zeigt laut Hajek auch die spontane Frage (ohne Vorgaben) nach dem TOP des Jahres: Fast jeder Fünfte kann oder will dazu keine Person oder Institution nennen. FLOP des Jahres sind die FPÖ und Herbert Kickl sowie Altkanzler und Ex-ÖVP-Chef Sebastian Kurz. Letzterer polarisiert aber offensichtlich, kann er sich doch auch über die zweithäufigste Nennung bei den TOPs freuen.

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Danke für Ihr Verständnis.

Lamax2
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Ûmfrage kann man getrost vergessen

So dumm kann sich die ÖVP gar nicht verhalten, dass diese drei Parteien regieren werden. Womöglich spielt Kikl auch noch mit. Die österreicher sind sicherlich nicht so dumm, den Fehler von Deutschland zu kopieren. Die Kultur der Politik-Ausübung bei der Opposition ist anlässlich der Kurzjagd rapide gesunken.

Lucifer rs
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Deutschland like 🤪

Ampel hin oder her im Straßen Verkehr ganz wichtig aber eine Ampelpolitik unnötig ich bin fürs Mehrheitswahlrecht da müssen sich alle mehr anstrengen 👍🏻

sebsi55
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Rot mit PRW,

bitte nicht! Pink… für was? Grün… kennen wir jetzt leider schon, Türkis oder doch Schwarz einfach nur traurig, Blau… man kann auch übertreiben!
Ach du armes Österreich!!

Vielgut1000
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32% wollten sich nicht festlegen.

Das sagt wohl alles. In den Papierkorb mit solchen Umfragen.

SoundofThunder
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🤔

Als dein Kurz gute Werte hatte haben Sie den Umfragen sehr wohl geglaubt. 😏

Harry70
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Wer wird bitte befragt?

Welche Menschen werden bitte befragt, dass man zu solch einer aktuellen Umfrage kommt? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Grünen wieder in einer Regierung sein werden. Auch die Neos und die SPÖ brauchen ein Umdenken und eine neue Führung. Meiner Meinung nach wäre es am Besten, wenn das Parteiensystem weg kommt und es zu einer Experten Regierung mit Arbeitsgruppen kommt.

SoundofThunder
5
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Kurz erklärt:

Wenn Umfragewerte den eigenen Vorstellungen entsprechen sind sie glaubwürdig,wenn nicht werden die Umfragewerte in Frage gestellt.

schteirischprovessa
3
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Mal sehen, ob die drei eine Mehrheit im Parlament zusammenbringen.

Ich denke eher, dass es knapp wird.
Auf jeden Fall wäre es unverantwortlich in der aktuellen Coronasituation jetzt Neuwahlen vom Zaum zu brechen, die möglicherweise ein Ergebnis bringen, dass eine Regierung entweder die Stimmen der Blauen oder der Türkisen braucht.

X22
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Nach den vielen Entäuschten wird eher die Nichwählerfraktion zunehmen, obs zu einer Mehrheit reicht?

...

Reipsi
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Jo anders

kommens e net zum Zug !

Charly911
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Also

Bitte! Das währe das bittere Ende der österreichischen Demokratie.

schteirischprovessa
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Nein!!!

Genauso wenig wie türkis - blau oder türkis - grün der Demokratie was anhaben konnten.
Das hält die Demokratie schon aus, ob es für die Zukunft Österreichs eine gute Lösung ist, ist eine andere Frage. Meine subjektive Tendenz unter Betrachtung der Parteiprogramme der drei Parteien ist eher nein, aber da mag jeder seine eigene Sichtweise haben.
Eher eine Gefahr für die Demokratie sind jene teilweise rechtsradikalen und rechtsextremen Hetzer, deren Intention es ist, die Demokratie zu beschädigen und die Gesellschaft zu spalten und unter labilen Menschen mit ihren Lügen Zustrom erhalten.

SoundofThunder
8
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🤔

Nach der nächsten Wahl picken die ÖVP und die FPÖ wieder zusammen. Die reden ja mit allen und schließen niemanden aus. Und negiert gerne was sich für ein Gesocks in den Reihen der FPÖ tummelt. Oberösterreich hat es vor kurzem wieder bewiesen.

schteirischprovessa
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Das ist nur realistisch, wenn sich vorher

Kickl, Belakovich, Hafenecker, Schnedlitz und gut 15 andere aus der Scharfmacherfrakzion der FPÖ völlig aus der Politik zurückziehen.
Und das ist selbst bei einer vernichtenden Wahlniederlage der FPÖ unrealistisch.
Außerdem wird es mindestens eine, eher zwei Legislaturperioden brauchen, bis die FPÖ wieder eine für viele wählbare Partei wie 2017 wird.

SoundofThunder
0
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🤔

Ich kenne heute schon die Ausrede was die ÖVP sagen wird: Es ist Volkes Wille. Und keiner kann sich in die Personalangelegenheiten einer anderen Partei einmischen. Für Stelzer ist die Landes-FPÖ nicht gleich die Bundes-FPÖ. Um Ausreden,Beschwichtigungen,Beteuerungen und Erklärungen brauchen wir uns keine Sorgen machen. Und die ÖVP wird ganz sicher kein Druckmittel aus der Hand geben. So konnten die sich Jahrzehntelang die Macht sichern. Und Scharfmacher haben die ÖVP‘ler mit Sobotka,Hanger,Wöginger,…. auch einige.

schteirischprovessa
0
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Sound,

hast eine bessere Variante der Demokratie auf Lager als das zuerst gewählt wird und dann die Parteien versuchen, über Kompromisse eine Mehrheit im Parlament zu schaffen?
Ein Verfassungszusatz "Die SPÖ muss in jeder Regierung vertreten sein und darf sich den oder die Koalitionspartner aussuchen", wie es dir vorschwebt ist ja auch nicht kompatibel mit unserer Demokratie.

SoundofThunder
1
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🤔

Die SPÖ ist eh dort wo sie hingehört. Aber die ÖVP hätte sich mehr als alle anderen Parteien die Oppositionsbank verdient. Man sieht ja was passiert wenn man der ÖVP zu viel Macht gibt: Da verlieren die jede Hemmung. Die ganzen Skandale zeigen nur auf was die ÖVP ist:Ein korrupter Haufen.

stprei
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Beliebt

"Beliebt" ist schon sehr relativ. Wenn 25% der Befragten für eine Variante sind, ist das aber ein richtig gutes Stück weg von einer tragfähigen Mehrheit.

UHBP
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Umfragen sind geduldig.

Sollte sich Türkis-Blau ausgehen, wird es Türkis-Blau werden. Wenn es sein muss, wieder mit Kickl als den Besten Innenminister aller Zeiten. Das sieht die ÖVP dann nicht so eng.

hortig
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@UHBP

Kickl, der unfaehigste Politiker der 2. Republik

SoundofThunder
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🤔

K & K !!

wischi_waschi
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UHBP

Die Türkis-Schwarzen sind Geschichte!!!!!!!!
Da kommen noch mehr Sachen......
Warten Sie ab!!!!

altbayer
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27%

Das ist fast die absolute Mehrheit

Stony8762
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Zuerst mal wird die nächste Wahl nach aktuellem Stand 2024 stattfinden. Zweitens ist es notwendig, die braunen FPÖ-Hetzer so weit wie möglich von der Regierungsbank fernzuhalten!

100Hallo
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Wahrheit

Sie sind um nichts besser wie unser Vizekanzler. Nur diskriminieren.

Natur56
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Wer

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Kommentare 1-26 von 102