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oe24 zitiert aus Wohnsitz-AktEhepaar Strache: "Auszeit und räumliche Trennung"

Das Bezirksamt in Wien akzeptierte das Vorliegen eines Hauptwohnsitzes von Heinz-Christian Strache in Wien. Er selbst hatte angegeben, wegen der "emotionalen Belastung" auf beiden Seiten den Lebensmittelpunkt verlagert zu haben.

NEUJAHRSTREFFEN DER 'ALLIANZ FUeR OeSTERREICH (DAOe)': STRACHE
Im Februar waren Heinz-Christian Strache und Ehefrau Philippa noch gemeinsam beim Parteitag aufgetreten © APA/HANS KLAUS TECHT
 

Rund um die Ibiza-Affäre hatte Philippa Strache noch demonstrativ ihrem Gatten Heinz-Christian den Rücken gestärkt. Zuletzt hatte sie sich in der Öffentlichkeit rar gemacht. Heute wartete die Online-Plattform oe24 mit einem Paukenschlag auf: Basis für den Entscheid des Bezirksamtes Wien-Landstraße, Wien als Haupwohnsitz des Chefs des "Team HC Strache - Allianz für Österreich" zu akzeptieren, sei die Trennung des Paars.

oe24 zitiert aus dem Bescheid des Bezirksamts, in dem die privaten Probleme des Ehepaar Strache eine wesentliche Rolle spielen. Heinz-Christian Strache gab bei seiner Einvernahme zur Wohnsitz-Affäre am 31. Juli 2020 an, dass seine Gattin und er "sich für eine Auszeit und eine räumliche Trennung im Interesse des gemeinsamen kleinen Sohnes, der durch vergangenen Ereignisse emotional sehr belastet worden sei, entschieden" hätten.

Die emotionale Belastung sei "sowohl bei ihm, als auch bei seiner Gattin gelegen", heißt es im Akt. "Insoweit ist offenkundig, dass Herr Heinz-Christian Strache im relevanten Zeitraum nicht vom Bestehen einer umfassenden ehelichen Gemeinschaft ausgeht. Er führt damit selbst ins Treffen, dass dieser Umstand maßgeblich zur Verlagerung seines Lebensmittelpunktes beigetragen hat", heißt es weiter.

Ein echter Wiener...

"Ein echter Wiener geht eben nicht unter", hatte Strache auf Facebook die Entscheidung über den Hauptwohnsitz kommentiert. Über Facebook lud das Team HC Strache heute Vormittag zur Pressekonferenz - allerdings ohne den Frontmann. Vize-Klubchef und Generalsekretär wollten "keine Stellungnahme über das Privatleben" abgeben. Die Fronten für den Wahlkampf sind klar: Die neue Partei will "ein zweistelliges Ergebnis" einfahren und insbesondere die FPÖ überflügeln. Die drei FPÖ-Vertreter stimmten bei der Entscheidung am späten Montagabend gegen die Anerkennung des Wiener Wohnsitzes von Strache.

Philippa bestätigte Angaben

Straches Angaben gegenüber dem Bezirksamt seien von seiner Ehegattin, Pia Philippa Strache, bei einer zeugenschaftlichen Einvernahme am 17. August unter Wahrheitspflicht bestätigt worden, heißt es im Akt. Philippa Strache und der gemeinsame Sohn seien weiterhin in Neusiedl am See, Strache hingegen in Wien gemeldet.

Kommentare (86)

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tomtitan
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Wer den noch wählt

hat nicht alle Latten am Zaun...

Mezgolits
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Das Bezirksamt in Wien akzeptierte das Vorliegen eines

Hauptwohnsitzes ... - Vielen Dank und ich ebenfalls. Erfinder M.

calcit
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Ein Leben aufgebaut auf Lug und Trug...

...Schein und Sein... wer den wählt, nunja, mehr ist dazu nicht zu sagen...

FerdinandBerger
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Philippa, danke, dass du es jetzt doch tust. Was haben wir doch

durchgemacht in den letzten Monaten. Endlich können wir unsere Beziehung offen leben. Nimmst du die Hunde wohl mit? Du weisst, in meinem Haus ist Platz genug...

BernddasBrot
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Was hätte da der echte Wiener Mundl geantwortet ??

Wollt s es uns papierln......

georgXV
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???

der "Fall Strache" wäre eine tolle Vorlage für die Fortsetzung der Serie "a echta Weana geht nit unter" mit Mundl !

Jansky
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Gleich - Gleicher...

Und manche sind noch Gleicher weil sie sich richten können..

wintis_kleine
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Was man alles tut

Um nur an den steuertrog zurück kommen zu können.
Da wird sogar die eigene Familie und das gemeinsame Kind geopfert und der Öffentlichkeit eine Posse vorgegaukelt.
Wer diesen (habe ehrlich keine Beschreibung mehr für Herrn St.) noch wählt, hat sämtliche Moral verloren wie auch sein/ihr Vorbild.
Pfui Teufel hr strache.

Simunek
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Was man alles tut

So kann man das genau sagen. jedes Opfer ist recht, um den Futtertrog zu erheischen

zweigerl
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Gespenstisch

Der diabolische Spuk dieser öffentlich ausgetragenen Schmutzwäsche sucht seinesgleichen. Wer da noch politisch kämpferisch bleiben kann, muss von allen Geistern verlassen sein. Und wer ihn wählt, kann auch über sich selbst das Kreuz machen.

brosinor
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Gespenstisch auf jeden Fall, ja!

Strache würde nicht antreten und so darum kämpfen wüsste er nicht eine große Fangemeinde hinter sich!
Der is net so naiv.....!
Die große Fangemeinde solcher Typen ist in Ösistan das Gespenstische!

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