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Wer bezahlt die Krise?Vermögenssteuer-Diskussion wird laut Kogler zu führen sein

Die Diskussion über Vermögenssteuern wird zu führen sein, sagt Vizekanzler Werner Kogler - aber nicht zum jetzigen Zeitpunkt: "Wenn aber eine Debatte stattfindet, wer über Steuern hier wieder was beitragen soll, ja dann werden die Millionäre und Milliardäre bei den ersten sein, die aufgerufen sind (...), hier einen Beitrag zu leisten."

Werner Kogler (links) und Gernot Blümel
Werner Kogler (links) und Gernot Blümel © APA
 

Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) hat am Sonntag bekräftigt, dass die Diskussion über Vermögenssteuern zwar zu führen sein wird, aber nicht zum jetzigen Zeitpunkt. "Wenn aber eine Debatte stattfindet, wer über Steuern hier wieder was beitragen soll, ja dann werden die Millionäre und Milliardäre bei den ersten sein, die aufgerufen sind (...), hier einen Beitrag zu leisten", sagte er im ORF.

"Es wird nicht die Supermarktkassierin die Krise zahlen können", wiederholte er seine bereits Anfang der Woche geäußerte Ansicht. Offen sei aber der Zeitpunkt für den Start über diese Diskussion: "Das ist ein offener Punkt. Momentan ist die Stabilisierung und die Konjunkturbelebung im Vordergrund", betont er.

In der Frage des Budgets stellte sich Kogler hinter Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP). Er verteidigte diesen gegen den Vorwurf der Opposition, der Minister würde mit veralteten Zahlen operieren, da diese ja durch die aufgrund der Coronakrise zu erwarteten Kosten nicht halten werden. "Wir gehen davon, dass wir irgendwo zwischen vier bis neun Prozent Einbruch in der Wirtschaftsleistung haben", so der Grünen-Chef. Dies sei ein "dicker Unterschied" von fünf Prozentpunkten, was in absoluten Zahlen 20 Milliarden Euro Unterschied bedeute.

"Der Finanzminister hat da meine volle Unterstützung"

Niemand könne derzeit sagen, wie hoch der Einbruch tatsächlich sein wird. "Der Finanzminister hat da meine volle Unterstützung, dass das jetzt unseriös wäre, das zu prognostizieren und deshalb werden ja keine genauen Zahlen reingeschrieben", sagte Kogler.

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Danke für Ihr Verständnis.

Mein Graz
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Unglaublich wie viele 👎 es hier gibt.

Würde man das auf die Bevölkerung hochrechnen, bei knapp 9 Millionen Einwohnern müsste es wohl an die 3 Millionen österreichische Millionäre geben, die steuerschonend ihren hart erarbeiteten Notgroschen zu schützen und zu bewahren versuchen.
Oder sind da ein paar cyan-liebende menschlichte Bots unterwegs?

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Pelikan22
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Es soll Menschen geben ...

die haben das sogenannte "Sterbegeld" auf ihrem Konto bei der Bank! Das dürfens mir aber nicht angreifen! Da wer'd i happig!

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tomtitan
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"...an die 3 Millionen österreichische Millionäre..." - als gelernter Ösi weiß man, dass es mit den Millionären anfängt

und dann mit dem Mittelstand lustig weitergeht...

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Bergler99
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Anscheinend haben Sie nix gelernt

den sonst wüssten Sie das der Mittelstand jetzt schon die Hauptlast trägt und durch Besteuerung der Vermögenden entlastet werden muss. Killerphrasen.

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Bergler99
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Irdische Gerechtigkeit

Das jetzt die Övp die Suppe auslöffeln muss und dafür geprügelt wird könnte man als eine Art irdische Gerechtigkeit bezeichnen. Man stelle sich vor Rendi Wagner wäre Bundeskanzlerin und würde die Wirtschaft so einbremsen. Die Umfragen für die SPÖ wären bei 1 %. Leider wurden die Reichen in der der Vergangenheit zu sehr geschont und jetzt fehlen die Reserven.

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Bergler99
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1000 Milliarden

Schon vor der Coronakrise wurde der Schaden durch Schattenwirtschaft und Steuervermeidung in Europa auf 1000 Miliarden pro Jahr geschätzt. Hätten wir in den letzten Jahren nur einen Bruchteil davon herein geholt und auf die Seite gelegt, hätten wir heute kein Problem. Vermögens- und Erbschaftssteuer ist eine der Möglichkeiten an wenigstens einen Teil davon heran zu kommen. Oder denkt wirklich noch jemand das die 10 Millionen Seevilla durch ehrliche Arbeit an der Supermarktkassa erarbeitet wurde.

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tenke
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Dagegen sein werden nur sie die Millionäre und Milliardäre.

Was will man einem wegnehmen, der nichts hat? So sieht die Realität leider aus. Und eine bessere bzw. wirkungsvollere Idee würde mir spontan nicht einfallen.

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frogschi
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Über was diskutiert ihr hier?

Das wird niemals kommen, oder hat unendlich viele Hintertüren. Bitte aufwachen und die letzten Jahrzehnte betrachten.

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Bergler99
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Hintertüren halt schließen

Das ist als ob ich sagen würde: Ich brauch nicht zusperren es wird ja sowieso eingebrochen.

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Bergler99
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Die Hintertüren gehören eben zugemacht.

Durch das Denken man kann eh nix machen erreicht man auch nichts.

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gehtso
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Jahrzehntelang

haben die Reichen Konzerne und die mächtigen Kartelle Milliardengewinne eingefahren, die Aktionäre freuten sich über großzügige Dividenden.
Jetzt, wo man etwas zur Bewältigung der Krise betragen sollte, hört man nichts von den Reichen und Superreichen.
Jetzt wäre auch in der EU der ideale Zeitpunkt für mehr Steuergerechtigkeit, Finanztransaktionssteuer, Besteuerung am Ort des Umsatzes, nicht in der Karibik, usw.
Allerdings, wenn man sich den Beraterstab, bzw. die "Denkfabrik" hinter unserem Krisenkanzler genauer anschaut, weiß der gelernte Österreicher, wer am Ende die Zeche zahlt!

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herwig67
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Nicht der Wille der Wähler

hätten die Wähler eine Vermögenssteuer und Erbschaftsteuer für sinnvoll erachtet, hätte die ÖVP nicht so viele Stimmen erhalten dürfen. Anderseits erinnert mich das Wahlvolk a bisserl an den Rattenfänger von Hammeln. Klar ist, dass die Reichen sich an den Kosten um ein vielfaches mehr beteiligen müssen..aber das geht neben der Vermögenssteuer auch mit Investitionen und daraus resultierenden Freibeträgen. Klar ist auch, dass Konzerne wie Amazon und Google endlich wie eine heimische Firma gleich viel Steuern zahlen müssen. Außerdem müssen Großaktionäre und Eigentümerfamilien zur Kasse gebeten werden..siehe AUA...siehe Kadtner&Öhler...alle wollen Hilfe vom Steuerzahler aber keiner will selbst Verantwortung übernehmen und zur Überbrückung einzahlen..dafür gibt's dann wieder 2021 eine Dividende...zum Speiben

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UHBP
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@her...

Die Mehrheit der Österreicher hat nicht ÖVP gewählt.

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Mezgolits
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Wer bezahlt die Krise?

Ich meine: Die EU-ZB = Zentralbank der EU
mit ihrer elektronischen Geldvermehrung.
Erfinder Stefan Mezgolits Draßburg

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Ifrogmi
1
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... werden bei den ersten sein...

... lässt mich, als vierten oder fünften, erschaudern...

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picciona1
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Wer bezahlt die Krise?

also ich würde eine vetternwirtschafts- und versorgungspostensteuer vorschlagen.
und vielleicht könnte sich herr kogler was neues einfallen lassen als die omnipresente supermarktkassierin
früher wars die nervende alleinerzieherin, heute die nervende supermarktkassierin.

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hansi01
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Na, wer wird die Zeche begleichen?

Nimmt man die letzten Jahrhunderte waren es immer die selben die zur Zeche gebeten wurden. Die einen wurden reicher und die anderen ließ man überleben.

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pink69
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Was

kann der Millionär und Milliardär dafür das diese zur Kasse gebeten werden - modernes Raubrittertum der Linken Fraktionen .

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schadstoffarm
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Die meisten millionäre

Können nichts dafür Millionäre zu sein.

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Mein Graz
14
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@pink69

Die armen Millionäre/Milliardäre!
*Heul, Schluchz*
Überleg dir mal, wie die meisten von denen an ihr Vermögen gekommen sind. Vielleicht haben deine Vorfahren/Verwandten/Freunde auch dazu beigetragen, dass diese Schicht ihren Reichtum vermehren konnte.

Dass die Rechten dagegen sind ist ja nicht verwunderlich, geht es doch an ihre Pfründe.

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melahide
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Ma

Die armen Milliardäre. Sollen 1 % ihres Vermögens pro Jahr abgeben. Ah, streichen wir den Pflegekräften aus Rumänien und den slowenischen Erntehelfern doch lieber komplett die Faniluenbeihilfe!

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schadstoffarm
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Substanzsteuern wird es nicht geben

Bei einer kons. Regierung.

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Tinu
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nein bitte

lasst doch die „armen“ superreichen und besserverdiener in ruhe! es gibt noch genug arme schlucker und mindestlöhner die man härter besteuern könnte. die können sich nicht ins ausland absetzen und nehmen alles hin was ihnen von der politik verkauft wird.

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SoundofThunder
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😉

Und man sollte den armen Superreichen möglichst viele Steuerermäßigungen geben weil die sonst verhungern würden.Das kann es ja nicht sein dass die ihren Beitrag zur Krisenbewältigung leisten sollen.Vielleicht sollte man einen Härtefallfonds für Hungerleidende Millionäre gründen.

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Tinu
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unbedingt

denn die armen superreichen wird es am härtesten treffen. man denke nur das es dieses jahr kaum dividenden und bonis regnen wird. ist schlimm wenn man mal nicht reicher wird. (was auch zu bezweifeln ist).
die kleinbetriebe und ihre angestellten sind viel geübter im gürtel enger schnallen wenn sies überleben...

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SoundofThunder
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Was den Gürtel enger schnallen betrifft

Die KMU‘s haben eh schon eine Wespentaille😉

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