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Vor Koalitionsverhandlungen"Am wichtigsten ist Wirtschaftswachstum": Kurz schlägt Pflöcke ein

Der ÖVP-Chef erklärt, mit allen Parteien sprechen zu wollen, was die Bildung einer neuen Regierungskoalition angeht.

Sebastian Kurz bei der Wahlfeier der ÖVP
Sebastian Kurz bei der Wahlfeier der ÖVP © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz schlägt am Montagmorgen erste Pflöcke für die bevorstehenden Koalitionsverhandlungen ein. "Die größte Herausforderung ist die Wirtschaftsentwicklung", sagt Kurz gegenüber dem ö1-Morgenjournal. Da sich in Deutschland bereits eine Rezession abzeichne, sei die Frage, wie könne man verhindern, dass die Arbeitslosigkeit weiter steigt - und wie man mit dem bevorstehenden Brexit umgeht. 

"Die Frage wird sein, mit wem es am ehesten geht, stabil dem Land zu dienen", sagt Kurz - er beharrt darauf, mit allen Parteien Gespräche führen zu wollen. Eine Präferenz für türkis-rot, türkis-blau oder türkis-grün lässt sich Kurz nicht entlocken.

"Der Wahlkampf war rau", sagt Kurz, und "ich hoffe, dass jetzt Projekte im Zentrum stehen".

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Irgendeiner
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Der schlägt nicht Pflöcke ein,

der will aus der Klimakrise ein Wirtschaftsförderungsprogramm machen,der wollte schon vorher Millionen der ÖMV hinschieben, die mit dem CEO der hier Fracking will. Dann könnma das in der Bilanz ausweisen, mit Steuergeld, aber es bringt nichts.Er ist naturwissenschaftlich genauso taulos wie geistes- oder auch sozialwissenschaftlich sowie juristisch, jeder Punkt belegbar.Ich ich hab die Faxen dicke, tut es weg.

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duerni
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Das Ergebnis von Kurz mag auf den ersten Blick ......

….. bestechend sein - der Blick auf mögliche Koalitionen aber ist ernüchternd. Die "Wunschkoalition" mit den abgestraften Blauen birgt Sprengstoff, mit Werner Kogler - da müsste sich Kurz verbiegen und - vor allem - seine Wähler enttäuschen.
Bleiben die Roten - aber soll er mit Frau Doktor "ins Bett gehen"? Die Kurzwähler wollten sicher keine GroKo.
Unser System, welches die Regierungsbildung aus der Mehrheit von Parteien - also einer Koalition -vorsieht, ist überholt.
Die Politlandschaft der Zukunft Österreichs sollte ein drastisch reduziertes Parlament und eine parteiunabhängige Regierung ermöglichen -
Illusion - ja, ich weiß - trotzdem besser als die aktuelle "Parteienwirtschaft" mit angepassten Koalitionsparteien.

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selbstdenker70
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...

Was die Grünen bereits von sich geben ist an Größenwahn kaum zu übertreffen. Fakt ist, die Partei hat 14 % !!! und liegt sogar hinter den blauen. Sich jetzt hinzustellen und sagen, wir sind die teuersten bei den Verhandlungen, oder die ÖVP mit 37%!! muss sich total ändern, ist total abgehoben. Sie haben sich also in kleinster Weise geändert. Wenn man bei der nächsten Wahl nicht mehr auf der "Hitzewelle" surfen kann, sind sie wieder am Boden bei 6 bis 8%...

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crawler
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Das genau macht Kurz aus:

Kein leeres Geschwätz und Schlechtmacherei. Und vor allem keine Rückblicke. Wer nach hinten blickt übersieht was vorne geschieht. So hat er auch alles Negative hinter sich lassen können. Und starke überzeugende Mitarbeitermannschaft. Am Tag nach der Wahl denkt er schon an Wirtschaftswachstum um Arbeitsplätze zu schaffen.

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handlelightd
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Stichwort: am Tag nach der Wahl.

In Bezug auf ihre Wortmeldung, crawler: Der Wahlkampf ist vorbei.

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crawler
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Ibiza kann natürlich

niemand der SPÖ umhängen, jedoch zutrauen? Jedenfalls hat es genug andere Wortmeldungen verschiedener Funktionäre gegeben die man unter die Kategorie Schmutzkübel subsumieren könnte. Wurde man da nicht von einer Zeitung sogar an erste Stelle gereiht? Dass Kurz mit der FPÖ koalierte, daran hatte die SPÖ wohl doch auch ein gewisses Maß an Mitschuld zu tragen.

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handlelightd
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Einstweilige Verfügung

für Kurz, genau diese Verdächtigung in Richtung SPÖ zu unterlassen, habens vergessen crawler. Und den eigentlichen Skandal, die von Strache getätigten Aussagen auf Ibiza sowieso.

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paddington1
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Sorry,

sollte nicht Kanzlerin, sondern Ministerin lauten

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paddington1
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Arbeitsplätze

Jetzt gehen dann bald die Vertreter der geburtenstarken Jahrgänge in Pension. Ob sich Kurz dann diese frei gewordenen Arbeitsplätze auf die Fahnen heften wird? Aber wichtig ist, alles für die Wirtschaft. Wie sagte mal eine Kanzlerin: "Die Wirtschaft schafft Arbeitsplätze". Was sagte sie nicht: "Die Wirtschaft ist von jenen abhängig, die die Arbeitsleistung erbringen." Also Hr Kurz: Nur auf die Wirtschaft zu achten, wird wohl zu wenig sein.

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schteirischprovessa
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Wirtschaft ohne Arbeitnehmer funktioniert nicht,

Arbeitsplätze ohne Unternehmen funktioniert auch nicht. Das haben die einstigen Sozialpartner Benya und Sallinger verstanden und danach gehandelt. Dieses Wissen ist aktuell vielen abhanden gekommen.

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Balrog206
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Naja

Paddington nachdem viel Steuer und Abgaben durch Arbeitsleistung erwirtschaftet werden ist eine Florierende Wirtschaft nicht unerheblich !

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Mein Graz
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@crawler

Na hoffentlich kein leeres Geschwätz mehr, davon hatten wir ja schon genug: Reden ohne Aussagen, Gefuchtel zu leeren Phrasen.
Keine Schlechtmacherei? Auch hier hoffe ich, dass Kurz keine weiteren Anpatzer-Sager mehr von sich gibt und auch keine in seiner Partei zulässt - das gabs ja auch schon im Übermaß.
Wer keine Rückblicke zulässt dem fehlt die Selbstreflexion und er lernt nicht aus seinen Fehlern. Rückblicke bedeuten nicht, dass man ewig im Gestern hängen bleibt sondern dass man die in der Vergangenheit gemachten Fehler nicht wiederholt! Wenn man das nicht macht fehlt einem wohl der Wille, es in Zukunft besser zu machen.

Dass er an die Wirtschaft denkt ist ja nicht verwunderlich, der Arbeitnehmer war und ist ihm doch egal.

Auf jeden Fall ist dein Posting ein schönes Beispiel wie man den Messias hoch leben lassen kann...

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bmn_kleine
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Re keine Rückblicke

Dass Kurz nicht zurückblicken will, wundert mich nicht. Die Regierungszeit mit der FP ist ja wirklich kein Ruhmesblatt gewesen (gelinde gesagt).

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lieschenmueller
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@crawler

Der letzte Satz - rührend in Ihrer Ehrfurcht :-)

Bezüglich der Schlechtmacherei - Ibiza den Roten umhängen - war da nicht mal was?

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shorty
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Wo steht hier was

von Ibiza den Roten umhängen?

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lieschenmueller
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@shorty

Haben Sie seit Mai geschlafen?

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Reipsi
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Herr Kurz

gratuliere zu dem Sieg und weiter so !

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mapem
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„Am wichtigsten ist Wirtschaftswachstum!“ – schlägt Kurz „Pflöcke" ein. Hahahaha … weil ich´s grad hier wo las: „Es gibt im 21.Jhd. keinen Klassenkampf mehr …“

Ja eh – der Trumpl sagt ja auch, dass der Klima-Wandel nur das Wetter ist.
Der Bolsonaro verdient ja auch nix dabei, wenn er zulässt, dass die Konzerne den Urwald abfackeln.
Und wenn der Hatsche rund 43.000 Euro im Monat hat, sieht da ja auch kein Mensch, dass das eine andere Klasse ist.
Und wenn die „Sozial“-Ministerin die Unternehmer schützt und 150 Euro als ausreichend zum Leben im Monat erklärt, nickt ihr das auch ganz selbstverständlich ab.

Genauso, wie ihr auch kein Problem damit habt, dass in Westpannonien ein Kreide-Segelflieger sich mit Steuergeldern Panzersperren ums Haus baut.
Ihr werdet auch nicht stutzig, wenn Milliardäre gedeckelt dem Ministranten das monatliche Mars in die IV-Sakristei schicken … das geht euch allen am Horizont und am A vorbei – gell.

Na ja – wenn man euch mal in Zukunft in euren Schlafsäcken unter den Brücken rauskehren wird – und dann einer motzt, dann werf ich euch zB. diesen Thread hier vor die Füße, da könnt´s dann nachlesen, warum ihr dort seid … und eines wird stimmen: dort liegt ihr dann definitiv nicht auf „Klasse“ …

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mapem
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Schön langsam verstehe ich die Austriaken-Minimundus-Logik der kleinen Manderln …

Normalerweise gilt: Ich habe fett Kohle – also wähle ich Kurz. (=okay: 5-10%)
Nach Aufhebung rationaler Gravitation, hört sich das dann so an:
Wenn ich Kurz wähle – würde meine fette Kohle unangetastet bleiben, wenn ich welche hätte. (+30%)

Und noch was – du bist noch lange nicht Matteschitz, weil du:
• auch ein Handy hast …
• 365 TV-Kanäle sehen kannst …
• ein Eigenheim bewohnst, das zu 90% der Raika gehört …
• vorne ein geleaster Audi SUV-Q7 steht …
• regelmäßig RedBull säufst …
• bei der Air-Power in Zeltweg warst …
• und dem Marcel Hirscher auf Facebook zur siebten Kugel gratuliert hast „Suupa, he, Oita!“

Na ja – bei der folgenden praktischen Korrektur dieser Missverständnisse in den nächsten Jahren, empfehle ich rund 30% der Manderln ordentlich Schmerzmittel zu bunkern … aber nehmts nicht die wirkungslosen Generica-Placebos – sondern die, die wirken und ordentlich was kosten … ihr habt ja eh Kohle ohne Ende …

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Balrog206
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Ja

Österreich ist ein Armen Haus !!

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bimsi1
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Eine Minderheitsregierung ist eine heiße Option.

Einfach eine Minderheitsregierung und mit verschiedenen Parteien Projekte durchsetzen.
Einen Mißtrauensantrag gegen Kurz?
Mit dem gleichen Ergebnis wie beim letzten Mal, wo gerade diese Parteien verloren haben?
Obwohl Rendi Wagner möchte ja "diesen richtigen Weg fortsetzen" ?
Glaube eher, dass die Leute wollen, das gearbeitet wird und die Parteien mit Kurz etwas weiterbringen.

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bmn_kleine
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Re Minderheitsregierung

Wird wohl so nicht gehen: Wenn die VP eine andere Partei für das Durchsetzen irgendeines Projekts benötigt, wird diese Partei das wohl nicht ohne Gegenleistung machen. Oder glauben Sie, dass alle Pareiten nur darauf warten, die VP bei jeder Gelegenheit zu unterstützen, nichts mitreden dürfen und noch dazu steckt die VP dann die Lorbeeren ein.

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PiJo
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Wahlversprechen halten oder linksabbiegen ??

Kurz hat nun das Problem beim linksabbiegen seinen Wählern zu erklären wie er den geraden Weg , den er als Wahlversprechen abgegeben hat, einzuhalten

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BernddasBrot
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Durchaus möglich , dass nach Scheinverhandlungen

Sebastian meint , eine FPÖ jetzt billig haben zu können. Eine FPÖ die systemfeindlich ist und nicht zum demokratischen Konsens gezählt werden möchte. Andererseits , wer mit Kurz geht , lebt gefährlich, zumal er mit einem Lächeln jederzeit zum Sprengen bereit ist.

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lieschenmueller
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billig zu haben

Ein größeres Sonderangebot ist nirgendwo anders zu finden! In die Richtung "Schnäppchen, das alles abnickt"!

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wotschi
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Armes Österreich

Die beste Politik, ist eine ausgeglichene Politik, wo alle Parteien annähernd gleich stark sind. Jetzt wurde einer Partei die Macht gegeben, welche vieles tut. Aber nur für ihre Zielgruppe. Und die findet man sicher nicht beim kleinen Angestellten oder dem Arbeiter.

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