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80. Jahrestag Novemberpogrom„Damals dachte ich: Nie wieder Österreich“

Zwi Nigal besuchte seine alte Schule, um heutigen Schülern zu erzählen, wie die „Reichskristallnacht“ vor 80 Jahren sein Leben für immer verändert hat.

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ZEITZEUGENGESPRAeCH MIT ZWI NIGAL
© APA/HERBERT PFARRHOFER
 

Rund 50 Schüler sitzen an diesem Vormittag im Festsaal der AHS Zirkusgasse im 2. Wiener Gemeindebezirk und lauschen einem Mann, der hier vor 80 Jahren ebenfalls Schüler war. Der 95-jährige Zwi Nigal - ein agiler Mann mit spitzbübischem Lächeln und klarer Stimme - hat vor ihnen Platz genommen, um zu erzählen, warum er die Schule mit 16 verlassen und nach Palästina flüchten musste. „Das letzte Mal war ich in diesem Gebäude so aufgeregt wie jetzt, als mir eine Mathe-Prüfung bevorstand“, sagt Nigal lachend und die Schüler lachen mit ihm. Dann beginnt er zu erzählen.

Kommentare (3)

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wernerwallern
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Warum?

Ja, warum kommt gleich zwei Mal der von Nazis einst und jetzt so geliebte weil verharmlosende Begriff "Reichskristallnacht" vor? Da ging es nicht um ein paar zerbrochene FensterScheiben - das wAr Mord, Verschleppung in KZs, Zerstörung unzähliger Synagogen! Auch wenn es der "Volksmund" vereinnahmt hat: Es bleibt ein Naziwort, der das Grauen verleugnet. Das korrekte "Novemberpogrom" fehlt komplett.

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8
3
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wir steuern wieder auf etwas

ähnliches zu.

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SoundofThunder
4
9
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🤔

Wer von der Vergangenheit nichts gelernt hat wird sie wiederholen. Viele sagen:Das ist schon ewig her.Lasst die Vergangenheit endlich ruhen.Ich habe damit nichts zu tun. Ich war noch nicht auf der Welt,usw. Und nicht wenige glauben gar nicht dass es den Holocaust überhaupt gab! Aber dieses Jahrhundertverbrechen darf niemals in Vergessenheit geraten und nicht verharmlost (Burschenschafter singen bekanntlich ja so gerne!) werden.

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