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Experte erklärt "Kurze, harte Lockdowns" am sinnvollsten

Das Schließen von Geschäften und Gastronomie und den körpernahen Dienstleistungen hat laut einer aktuellen Studie in der zweiten Covid-Welle die größte Wirkung gezeigt. Dort seien die Ansteckungsraten am weitesten zurückgegangen. In den vergangenen 24 Stunden wurden indes 3137 Corona-Neuinfektionen in Österreich gemeldet. Die Zahl ist damit seit mehreren Tagen stabil.

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++ THEMENBILD ++ CORONA: OST-LOCKDOWN
© APA/HERBERT NEUBAUER
 

Die drei östlichen Bundesländer Wien, Niederösterreich und das Burgenland sind angesichts der dramatischen Corona-Infektionszahlen und der drohenden Überlastung der Intensivstationen seit gestern Donnerstag im Lockdown. Seitdem gelten Ausgangsbeschränkungen, Handel und körpernahe Dienstleistungen wurden erneut heruntergefahren, Kultur- und Freizeiteinrichtungen geschlossen. In Wien gilt zudem eine FFP2-Maskenpflicht an belebten Plätzen in der Innenstadt.

Maßnahmen in sieben Ländern untersucht

Sind diese Lockdown-Maßnahmen wirksam? Das hat eine Oxford-Studie untersucht, wie Komplexitätsforscher Peter Klimek im Ö1-Morgenjournal berichtet. Das Schließen von Geschäften und Gastronomie habe laut Studie in der zweiten Covid-Welle die größte Wirkung gezeigt. Dort seien die Ansteckungsraten am weitesten zurückgegangen und "schlagen mit einer Reduktion von 10 bis 20 Prozent auf im Schnitt", so Klimek. Nähere Details aus der Studie sind derzeit noch nicht bekannt. Untersucht wurden die Maßnahmen in 140 Regionen in insgesamt sieben Ländern untersucht, darunter auch Österreich.

Präventionskonzepte in Schulen wirken

Außerdem: Je weniger Personen sich in privaten Haushalten treffen, umso besser. Das Schließen von Schulen habe in der zweiten Welle deutlich weniger Einfluss auf die Ansteckungen gehabt. Die Präventionskonzepte wirken anscheinend. Lange, weiche Lockdowns seien weniger wirksam, weil die Pandemiemüdigkeit steigt. Harte Lockdowns dagegen hätten in einer kurzen Zeitspanne einen größeren Effekt, sagt Klimek.

ZIB Nacht - Lockdown bleibt auf Osten beschränkt

Kommentare (20)
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derleobner
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Die Gastronomie und Hotellerie ist seit

November 2020 geschlossen. Weshalb steigen dann die Zahlen, dürfte ja nicht sein. Das ist bei Studien ähnlich wie bei den Statistiken.

samro
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bitte lesen

hier steht:
''Das Schließen von Geschäften und Gastronomie und den körpernahen Dienstleistungen ''

da ist ja wohl was offen oder?

derleobner
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Bitte verstehen,

die Studie behauptet, dass die Hauptlast der Pandemie durch die geöffnete Gastronomie und dem Handel verursacht wurde. Da diese aber seit nunmehr November 2020 geschlossen hat, stellt sich die Frage, weshalb die Infektionen so stark steigen, alleine die Mutation wird es wohl nicht sein. Und die Gastronomie kann es schon gar nicht sein.

erstdenkendannsprechen
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nein, das behauptet die studie nicht.

bitte lesen und verstehen.

MHammer
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Ich könnte

mir schnell eine Studie aus dem Ärmel schütteln in der steht:

"Der Lockdown in der Gastrononomie hat gezeigt das hier die Infektionszahlen am stärksten gesunken sind. Weitere Lockdowns werden empfohlen."

Hätte dann genau die gleiche Aussagekraft wie dieser Artikel wenn man die Aussage aus der Studie ,die sicher gut gemeint ist, einfach so herraus reißt. Das Zahlen dort zurück gehen wo keiner mehr ist, sagt einem ja der Hausverstand. Da brauche ich nicht zu studieren.

derleobner
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Es dürfte halt so sein, dass man die

Schuldigen dingfest macht, um das kommende vollständige Ein bzw. Zusperren zu rechtfertigen.

derleobner
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Es dürfte halt so sein, dass man die

Schuldigen dingfest macht, um das kommende vollständige Ein bzw. Zusperren zu rechtfertigen.

blubl
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Oxford-Studie vs Stanford-Studie

...warum wurde bzw. wird die Stanfordstudie hier nicht veröffentlicht, sondern "nur" die Oxfordstudie?? Beide Studien haben ähnliche Fragestellungen, jedoch mit unterschiedlichen Ergebnissen.

samro
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wir koennen hier noch tausendmal schreiben dass es eine stanfordstudie ist

ist es aber nicht.
der herr lehrt an der stanford und wurde genug kritisiert auch von anderen die grossen einblick in die studie hatten!

Mein Graz
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@blubl

Meinst du die Studie von John P. A. Ioannidis, der sich bei vielen Experten ja schon mit vergangenen Studien disqualifiziert hat?

samro
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die studie besagt eben wieder etwas

dass viele nicht hoeren wollen.
aber mit nachdenken selbst sehr gut wissen.

Lodengrün
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So ist es

dann öffnet wieder ein Hotel und zieht die Medien nur so an. Dient zwar nur der Show, des Eigenmarketing, das Ziel wurde erreicht. Bedauert die Intensivpfleger und führt das auf!!! So eine Frau sollte gleich einmal 5 Nächte auf so einer Station Dienst schieben. Wenn die Hälfte der Patienten die Nacht dann nicht überlebt dann hat sie etwas für ihr Leben gelernt.

samro
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solche

wuerde ich mit noch mehr strafe bedenken, denn sie wissen ja genau was sie tun!

es kann nicht sein dass sich die anderen unternehmer mit tausend entbehrungen an massnahmen halten und manche sie mit lustigen pr gags verhoehnen.

MHammer
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NoNa

Das die Zahlen, wenn etwas geschlossen ist, dort am stärksten zurück gehen, hätte ich auch ohne Studie feststellen können.

Interessant zu wissen wäre wie hoch der Anteil von Infektionen ausgehend vom Handel im Vergleich zu den gesamten Infektionen ist.

Hier heißt es ja immer das die Zahlen keinen Einfluß auf das Infektionsgeschehen haben.

Solche Studien werden dann halt immer als Grundlage für weitere Sinnlose Lockdowns im Handel hergenommen.

checker43
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Steht

ja oben. Geschäfte = Handel.

"Das Schließen von Geschäften und Gastronomie habe laut Studie in der zweiten Covid-Welle die größte Wirkung gezeigt. Dort seien die Ansteckungsraten am weitesten zurückgegangen und "schlagen mit einer Reduktion von 10 bis 20 Prozent auf im Schnitt."

MHammer
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10-20%

Eben nur. Also Wo ist der große Effekt?

gonzolo
8
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Covid-Ping-Pong … Spielbericht …

Nach anfänglichem Punktevorteil konnten die „Wallner-Wild-Boys“ der Regionalliga-West ihren Vorsprung leider nicht halten und mussten ca. in Satzmitte wieder schmerzliche Punkteverluste hinnehmen. Der erste Satz war somit wieder offen. Zudem gab es nun bereits zum wiederholten Male einen Verstoß gegen das Fair-Play-Reglement der „Tyrol Platter-Hasardeurs“, was zu einer Sanktionierung von 100.000 Pfizer führte - womit paradoxerweise der 1. Lockup nachhause gespielt werden konnte.

Nachdem die „Linzer Blues“ wegen eines Schnupfens ihres Spitzenspielers w.o. geben mussten, liegt nun die ganze Hoffnung auf der „TT-Allianz-Ost“. Nach anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten konnte nun aber das „Team Mikel-Ludwocil“ souverain den 1. Lockdown einfahren, womit die Meisterschaft wiederum völlig offen ist.

Den Favoriten machen aber vor allem die ausgezeichneten Vorrunden-Spielergebnisse der „Schützis Kernöl-Bros“ und der „Carinthian Kaiser-Noodles“ – die Underdogs der Regionalliga Süd-Ost - große Sorgen, die bereits in den Play-Offs eine beispiellose Aufholjagd starten konnten.

Es bleibt also weiter spannend … und wir am Ping-Pong-Ball …

Frohe Ostern!

Care
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In Gastronomie u Dienstleistern Ansteckungen zurückgegangen?

Klar doch , wenn sie geschlossen sind. Oder hab ich da was falsch verstanden? In der Gastronomie wär es mit Maßnahmen auch möglich, ohne Ansteckungsgefahren offen zu halten. Klar ist jetzt aber auch, dass so ohne Maßnahmen daheim gefeiert wird und dort mehr Ansteckungen passieren. ...

checker43
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Offenbar

gab es aber trotz der Maßnahmen Ansteckungen in Handel und Gastro. Sonst wäre kein positiver Impact bei deren Schließung festgestellt worden.

erstdenkendannsprechen
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mit maßnahmen - das hat es vor der zweiten welle in englang gegeben -

hat es um 20 prozent mehr ansteckungen in gastronomie und bei körpernahen dienstleistungen gegeben, als nach deren schließung.