Im Juli wird in der Salzburger „Bachmann Edition“ der Band „Senza Casa“ erscheinen. Die autobiografischen Skizzen und Tagebucheintragungen von Ingeborg Bachmann drehen sich dabei um das Vagabundieren zwischen vielen Orten und Sprachen: „Alle sind längst heimgegangen. Aber man kann ja nicht heimgehen“, heißt es da einmal. Denn eine klassische „Heimat“ hat es für die Dichterin nicht gegeben. Immerhin: In das Haus der Familie in der Klagenfurter Henselstraße, wo sie während ihrer Schulzeit bis zur Matura gelebt hat, ist sie immer wieder zurückkehrt, etwa für Weihnachtsfeste.