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Volkstheater Wien"Black Box": Furioser Trip ins Eingeweide der Fiktions-Maschine

Ganz allein im Volkstheater: Stefan Kaegi schickt einen bei einem Audiowalk von der Lichtbrücke bis in den Heizraum. Ein betörendes Theatererlebnis.

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Das Volkstheater Wien eröffnet die Intendanz von Kay Voges coronabedingt mit einem Audiowalk © Stefan Kaegi/ Rimini Protokoll
 

Phantomtheater in rund 1000 Schritten: Bewaffnet mit Kopfhörern, FFP2-Maske und weißen Handschuhen schickt einen Stefan Kaegi vom KünstlerInnenkollektiv Rimini Protokoll auf einen famosen Erinnerungstrip durch das neu sanierte und herausgeputzte Wiener Volkstheater. Sogar der rote Teppich ist ausgerollt. Der Audiowalk „Black Box“ startet in der winzigen Kassa auf einem Sessel mit Blick aufs leere Foyer. Dort, wo das Publikum für gewöhnlich die Fiktionsmaschine betritt, eine Karte abholt, sich zur Garderobe staut und sich eventuell noch einen Spritzer gönnt, bevor es in den Zuschauerraum emporsteigt. Nebst Bühnenabenteuer fehlen: Gleichgesinnte, Emotionen, Bussi-Bussi-Schickeria, Gerüche und Geräusche.

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