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Kulturstaatssekretärin im InterviewAndrea Mayer: Trotz Lockdowns „muss um die Kultur niemand Angst haben“

Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer über einen unhaltbaren Termin für das Ende des Kulturlockdowns, die Disziplin des Kulturpublikums und ihre Pläne für eine praxistaugliche Wiedereröffnung.

MEDIENTERMIN ZUM START DES KUeNSTLERINNEN-UeBERBRUeCKUNGSFONDS: MAYER / LEHNER
Andrea Mayer zur Lage der Kulturbranche: „Habe die Vergleiche schon ein bisschen satt“ © APA/HELMUT FOHRINGER
 

100 Tage harter Lockdown für Theater, Kino, Musikleben. Gibt es schon Perspektiven für ein Ende des Stillstands?
ANDREA MAYER: Das Kulturleben ist ja nie wirklich stillgestanden, die Branche lässt sich vom Streaming bis zu Online-Ausstellung viel einfallen, um Kultur erlebbar zu machen. Und man kann wieder Museen, Galerien, Bibliotheken, Büchereien besuchen. Jenseits vom Spazierengehen und Einkaufen ist das wie ein Mikro-Urlaub für den Geist. Dazu hat die Regierungsspitze mit dem Gesundheitsminister ja angekündigt, dass man am 15. Februar nach einer Konferenz mit den Landeshauptleuten die Lage evaluieren und die nächsten Schritte bekannt geben wird. Wir alle wissen, dass die Situation aufgrund der Mutationen sehr schwierig ist. Ich bin daher nicht rasend optimistisch, was eine Wiedereröffnung in zwei Wochen angeht.

Kommentare (1)
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Hirsemann
1
10
Lesenswert?

Realität sieht anders aus

Was diese Dame von sich gibt spiegelt aber in keiner Weise die Realität wieder, die Kunst und Kultur hat ob der fehlenden Entscheidungen längst in vielen Bereichen resigniert!