Die Windpark-Thematik zieht sich im Lavanttal seit Jahren. Für einige ist es eine Verschandelung der Almen, für andere ein Symbol nachhaltiger Energie. „Alliance For Nature“ (AFN), eine österreichweit anerkannte Umweltorganisation, hat nun Einwendungen gegen das Windpark-Vorhaben auf der Peterer Alpe in Reichenfels an das Amt der Kärntner Landesregierung als zuständige Behörde gesandt. „Durch das Vorhaben kommt es zu Eingriffen und erheblichen Beeinträchtigungen der Landschaft und des Landschaftsbildes. Die schwerwiegenden Umweltbelastungen können nicht durch Auflagen, Ausgleichsmaßnahmen, Befristungen, Projektmodifikationen, Nebenbestimmungen oder sonstige Bedingungen und Vorschreibungen verhindert oder auf ein erträgliches Maß vermindert werden, sodass der Antrag auf Erteilung der Genehmigung des gegenständlichen Vorhabens abzuweisen ist“, so Christian Schuhböck, Generalsekretär von „Alliance For Nature“. Auch die Kärntner Umweltanwaltschaft und die Bürgerinitiative Reichenfels gaben Stellungnahmen ab. „In Kärnten werden bereits 60 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs bilanziell aus erneuerbarer Energie bestritten. Diesen Wert hat kein anderes Land in Europa“, gibt Erich Auer von der Kärntner Umweltanwaltschaft zu bedenken. Raufußhühner und eine Population von Gämsen seien vom Projekt betroffen.
Peterer Alpe
Umweltorganisationen erheben Einsprüche gegen Windpark
Auf der Peterer Alpe in Reichenfels soll bis 2026 ein Windpark entstehen. Gegenwind kommt von Umweltorganisationen.
© Kelag