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Juristen nicht einigNach Kuh-Urteil: Dürfen Bauern ihre Wege sperren?

Hitzige Debatten nach Verurteilung eines Bauern in Tirol: Landwirtschaftskammer widerspricht Ansicht von Juristen, dass Bauern ihre Wege nicht sperren dürfen.

Kühe auf der Alm als Thema für Juristen
Kühe auf der Alm als Thema für Juristen © photo 5000 - Fotolia
 

Rund 182.000 Euro Schadenersatz muss ein Tiroler Landwirt einem Witwer und dessen Sohn zahlen. Die Kühe des Bauern hatten die Frau des Mannes getötet. Das nicht rechtskräftige Urteil des Landesgerichts Innsbruck sorgt für Verunsicherung.

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Aleksandar
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Wissen

Wenn ich über eine Alm gehe, auf der Kühe sind, weiß ich, dass es aus irgendeinem Grund zu einem Zwischenfall kommen kann, dass ich z. B. durch irgendetwas die Kühe beunruhige. So mache ich um Kühe grundsätzlich einen Bogen.
Ich gehe freiwillig über die Alm, ich gehe freiwillig an Kühen vorbei. Kein Mensch zwingt mich, hier zu gehen. Ich bin für mein Tun selbst verantwortlich. Sollte es zu einem Zwischenfall kommen, würde ich doch nicht dem Landwirt, dem die Kühe gehören, einen Vorwurf machen. Ich bin im dankbar, dass er mich seine Alm überqueren lässt. Und wie gesagt, ich mache das freiwillig auf eigene Gefahr.

critica
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Lieber Aleksander!

Ein tödlicher Ausgang wie im gegenständlichen Fall ist natürlich die tragischste Variante.
Der überwiegende Teil der Landschaftsnutzer ist so vernünftig wie Sie!
Dann gibt es aber wenige andere. Oft mit mehreren Hunden, weil einer reicht ja nicht mehr, frequantiert man fremden Grund. Pocht auf (fragwürdige) Rechte und mit einer Rechtsschutzversicherung im Rücken klagt man im Schadensfall den Grundeigentümer.
Langsam nähern wir uns bei Schadenersatzanspüchen amerikanischen "Rechtsverhältnissen". Und das nicht zum Nutzen aller Beteiligten!

tannenbaum
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Diese

Urteil ist natürlich eine Schande und wird hoffentlich nicht halten! Man kann einen Bauern nicht für die Unvernunft gewisser Ignoranten bestrafen! Aber Ihr wisst schon, dass die Almen zum sehr überwiegenden Teil nicht den Bauern gehören! Meistens sind sie im Besitz der Bundesforste und gehören damit eigentlich allen Österreichern! Weidgenossenschaften wurde das Recht eingeräumt, diese Almen als Weideland zu benützen! Warum sollten jetzt Touristen dieses öffentliche Gut nicht mehr benützen dürfen! Aber wir kennen unsere weist egoistische Berufsgruppe eh zur genüge! Unmenge an Fördergelder kassieren, aber sonst den Standpunkt vertreten: keat mia, keat mia, keat mia! Da meine ich jetzt nicht unbedingt die Echten Bergbauer! Dies leisten noch ehrliche und harte Arbeit! Diese sollten auch dementsprechend gefördert werden!