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Gegen MassentourismusSitzverbot auf Spanischer Treppe in Rom

Touristen dürfen nicht mehr auf der berühmten Spanischen Treppe in Rom sitzen und la Dolce Vita genießen.

Die im 18. Jahrhundert errichtete Spanische Treppe, die zur Kirche Trinita dei Monti führt, ist eine der berühmtesten Touristenattraktionen Roms
Die im 18. Jahrhundert errichtete Spanische Treppe, die zur Kirche Trinita dei Monti führt, ist eine der berühmtesten Touristenattraktionen Roms © (c) AP (Gregorio Borgia)
 

Polizisten vertrieben am Dienstag mit Trillerpfeifen Besucher, die sich auf den berühmten Marmorstufen im historischen Zentrum der italienischen Hauptstadt ausruhen wollten. Der Stadtrat hatte im Sommer einen Erlass verabschiedet, der es untersagt, sich auf Monumente zu setzen. Bei Zuwiderhandlungen drohen Strafen von bis zu 400 Euro. Verboten wurden auch weitere Verhaltensweisen, die den Stadtverantwortlichen ein Dorn im Auge sind - etwa das Baden in Brunnen und das Spazierengehen ohne T-Shirt oder Hemd. Rom will damit die Auswirkungen des Massentourismus unter Kontrolle bringen.

Die im 18. Jahrhundert errichtete Spanische Treppe, die zur Kirche Trinita dei Monti führt, ist eine der berühmtesten Touristenattraktionen Roms. 2016 wurden sie für 1,5 Millionen Euro renoviert. Die Freitreppe war nicht nur durch Luftverschmutzung, sondern auch durch Kaugummis, Kaffee- und Rotweinflecken in Mitleidenschaft gezogen worden.

Auch andere italienische Städten versuchen mit strengeren Regeln, des Touristenansturms Herr zu werden. In Venedig beschloss der Stadtrat im Mai strikte Maßnahmen, um die UNESCO-Welterbestadt besser zu schützen. Das bekamen kürzlich zwei deutsche Touristen zu spüren: Sie mussten 950 Euro Strafe zahlen, weil sie an der berühmten Rialtobrücke Kaffee kochten.

Kommentare (5)

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schandopr
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moderner Tourismus?

auch ein Tourist soll sich so verhalten, wie er/sie es auch für zu Hause wünscht. "Meine Freiheit reicht bis zur Freiheit des anderen". Und gedankenlos durch die die Gegend (der anderen ) zu touristen, ohne Respekt für die anderen ist ungehörig. Nur weil man bezahlt hat, darf ich nicht alles tun, was ich will.

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zafira5
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Abzocke

Ich bin 1990 in Caorle abgezockt worden.

Danach habe ich mir geschworen: Nie mehr Italien

Sind nur Abzocker und Mafiosis

Aber wenn Italiener bei uns berechtigt abgestraft werden
dann jammern sie wie kleine Kinder: MamaMia

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Analyst_009
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Zu wenig bezahlt

Angesichts des für mich schwer zu erzragenden Rassismus in Ihrem Kommentar haben Sie meines Erachtens noch immer zu wenig bezahlt.

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GustavoGans
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10
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Kein Mensch will abgestraft werden

Für einmal Treppe sitzen sollte aber eine sympolische Strafe von wenigen Euros ausreichen.

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SoundofThunder
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Sorry!

Symbolische Strafe von ein paar Euro? Bis zu 400€ sind möglich. Reine Geldbeschaffungsaktion des Krisengeschüttelten Italien. Die müssen ja ihre teuren Wahlversprechen finanzieren.

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