Alte und neue Häuptlinge im ÖFB-Team
Alles gelang gegen Israel zum Auftakt in die Nations League zwar nicht, das österreichische Fußball-Nationalteam gewann aber mit 3:1.
Kann man das schon als scheppern durchgehen lassen, um den Running Gag noch einmal aufzugreifen? Gegen Israel wollte bei weitem nicht alles gelingen, aber am Ende stimmten Siegeswillen und Ergebnis. Ralf Rangnick hat schon im Vorfeld die Erwartungshaltung an das Auftreten seiner Mannschaft hoch angesetzt. Sein Motiv war mutmaßlich, das Fehlen diverser Häuptlinge der vergangenen Jahre intern wie extern gar nicht erst als Ausrede zuzulassen. Hohes Anspruchsdenken ist ohnehin richtig und wichtig. Wenn diverse Spieler ihre Chance auf eine größere Rolle kommen sehen und diese auch nützen, kann dies nur förderlich sein. Wobei es im Hinblick auf die EM-Quali im kommenden Jahr abzuwarten bleibt, wie groß die Veränderung wirklich sein wird. Konrad Laimer und Christoph Baumgartner kehren zurück, sobald sie fit sind. Bei Marcel Sabitzer ist das letzte Wort nicht gesprochen. Und David Alaba ist immer noch David Alaba.
Seine Unterschrift in Udine ist für Fans aus Kärnten und der Steiermark ohnehin eine hervorragende Nachricht. Die Stadt liegt unweit der Grenze, das Stadion ist gut erreichbar, die Serie A eine reizvolle Liga – ein Trip zum Alaba-Schauen somit geradezu aufgelegt.
