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Ruhige MotoGP, aber einige Anzeigen, Festnahmen & Strafen für Fans

Weniger Besucher, weniger Einsätze: Rotes Kreuz, Polizei und Feuerwehr bilanzieren nach MotoGP-Wochenende positiv.

Die Freiwillige Feuerwehr stand rund um den Red Bull Ring im Einsatz
© Thomas Zeiler
Die Freiwillige Feuerwehr stand rund um den Red Bull Ring im Einsatz
Sarah Ruckhofer
Stv. Ressortleiterin Regionalredaktionen Steiermark, Teamleiterin Regionalredaktion Murtal & Murau

Weniger Besucher als im Vorjahr und dazu noch durchaus moderate Temperaturen statt Hitzewelle: Die MotoGP verlief für die Einsatzkräfte heuer erwartungsgemäß ruhiger.

Zu tun gab es trotzdem einiges: Die Polizei vermeldet Sonntagabend insgesamt 20 Anzeigen wegen Diebstahls und Sachbeschädigung. Zudem ist es am Wochenende zu drei Festnahmen gekommen: „Zwei Mal war Alkohol im Spiel, dazu wurde ein illegaler Ticket-Verkäufer erwischt“, so Pressesprecher Fritz Grundnig. Dazu kommen rund 100 Verwaltungsanzeigen (etwa nach dem Jugendschutzgesetz oder aufgrund von Lärm) sowie 120 Organmandate.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auch heuer auf den illegalen privaten Drohnen: Im Bereich des Red Bull Rings und vor allem aufgrund der Nähe zum Militärflughafen Zeltweg ist ein Drohnenflugverbot verordnet. Insgesamt wurden während des Rennwochenendes sieben private Drohnen lokalisiert, wobei auch zwei Drohnenpiloten ausgeforscht werden konnten. Diese werden angezeigt, ihnen droht eine Strafe von mehreren tausend Euro.

Lagerfeuer und Verkehrsunfälle

38 Einsätze galt es für die Feuerwehr abzuarbeiten, vermeldet Einsatzleiter Erwin Grangl. Im Dienst standen 120 Florianis aus dem Feuerwehrbereich Knittelfeld. „Es gab eine Vielzahl unterschiedlichster Einsatzaufgaben“, berichtet Grangl. Mehrfach mussten überdimensionierte Feuer kontrolliert beziehungsweise entschärft werden – die kühlen Temperaturen ließen grüßen. „Unter den vorherrschenden Bedingungen hätten sich diese Feuer rasch zu einer Gefahr entwickeln können.“ Auch zu technischen Hilfeleistungen und Verkehrsunfällen rückten die Feuerwehrleute aus.

Auch mit dem Lösch-Quad war die Feuerwehr unterwegs
© Thomas Zeiler
Auch mit dem Lösch-Quad war die Feuerwehr unterwegs

130 Versorgungen von Fans

Das Rote Kreuz unter Einsatzleiter Bernd Peer zählte Stand Sonntagnachmittag rund 130 Versorgungen, 50 Transporte am Gelände und 13 Abtransporte in umliegende Krankenhäuser. „Es war sehr ruhig“, summiert Peer. Im Einsatz standen 150 Sanitäterinnen und Sanitäter sowie mehrere Notärzte. Zum Vergleich: Bei der Formel 1 rückte das Rote Kreuz bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke mehr als 900 Mal aus.

Rot-Kreuz-Einsatzleiter Bernd Peer
© KLZ / Sarah Ruckhofer
Rot-Kreuz-Einsatzleiter Bernd Peer

„Die ausgezeichnete Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen und Einsatzkräfte ist jedes Jahr aufs Neue ein wesentlicher Erfolgsfaktor. In Summe blicken wir auf ein verhältnismäßig ruhiges Rennwochenende zurück“, zieht die behördliche Einsatzleiterin, Bezirkshauptfrau Nina Pölzl, eine positive Bilanz.

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