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Feuer und Flamme für ausgezeichnete Küche

Der Fogolâr, zu Deutsch Herd- oder Feuerstelle, gilt als Symbol der friaulischen Kultur. Eine Auswahl an Restaurants, die für gutes Essen noch immer Feuer und Flamme sind.

Der Fogolâr ist das unumstrittene Herzstück der friaulischen Küche
© Gianpaolo Scognamiglio
Der Fogolâr ist das unumstrittene Herzstück der friaulischen Küche

Casale Cjanor Ristorante di Campagna

Das Casale Cjanor in Fagagna ­verbindet ländliche Idylle mit gelebter friaulischer Tradition. Im Winter ­bildet der Fogolâr das warme Herz des charmanten Bauernhauses, während im Sommer im Schatten der Kiwi-Pergolen im Freien gespeist wird.

Die Küche setzt auf regionale Rezepte und verarbeitet vorwiegend Zutaten aus eigener Erzeugung. Eine besondere Spezialität des Hauses ist das Pestàt di Fagagna, ein von Slow Food anerkanntes Traditionsprodukt.

Osteria Grappolo d’oro

© Fabrice Gallina

Das Gasthaus Grappolo d’Oro in Arba ist ein authentisches Juwel der friaulischen Tradition. Jede Mahlzeit – und auch ihre Zubereitung – wird hier ausführlich zelebriert. Im Mittelpunkt steht der Fogolâr, der als Herzstück des Hauses zum geselligen Beisammensein einlädt. Zu den Spezialitäten der Osteria zählen das für Karnien typische Speck-Käse-Gericht Frico sowie die friaulischen Teigtaschen Cjarsons.

Locande alle Vigne

Ebenso traditionsbewusst zeigt sich die Locanda alle Vigne im Herzen des Collio Goriziano, in Cormòns. Sie entstand aus dem landwirtschaftlichen Betrieb Subida di Monte, dessen Geschichte mehr als 50 Jahre zurückreicht. Heute zählt das Haus zu den Fahnenträgern der regionalen Wein- und Genusskultur. Seit 2020 führt die Familie Scarpa den Betrieb mit großer Leidenschaft und Hingabe.

Trattoria Al Paradiso

© Gianpaolo Scognamiglio

Der Name ist hier Programm: Die Trattoria Al Paradiso befindet sich nicht nur im gleichnamigen Ort Paradiso, sondern gilt auch als feste Größe der regionalen Gastronomie. Seit über 50 Jahren setzt die Familie Mauro auf hochwertige Küche, die von saisonalen und lokalen Produkten geprägt ist. Das Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, in dem das Restaurant untergebracht ist, bietet eine elegante Atmosphäre, ideal für romantische Abende und gesellige Zusammenkünfte.

Vitello d‘Oro

© Gianpaolo Scognamiglio

Nur wenige Schritte von der Piazza San ­Giacomo entfernt befindet sich das Restaurant Vitello d‘Oro, eine Institution der lokalen Gastronomieszene von Udine. Es ist in einem Gebäude aus dem frühen 19. Jahrhundert untergebracht, das auf dem zweiten Stadtmauerring aus dem 13. Jahrhundert errichtet wurde. Küchenchef Massimiliano Sabinot interpretiert die regionale Fisch- und Meeresfrüchteküche auf kreative Weise und bringt zugleich wiederentdeckte friaulische Gerichte auf den Teller, die die Besonderheiten der Region hervorheben.

Il Fogolar – Là di Moret

© Gianpaolo Scognamiglio

Seit 1905 führt die Familie Marini, mittlerweile in der fünften Generation, ein Restaurant in Udine, das in Friaul-Julisch Venetien zu einem Maßstab für die Qualität der Küche und der Gastfreundschaft geworden ist: das Ristorante Fogolar. In der Küche interpretiert Küchenchef Alberto Tonizzo mit großer Sorgfalt den Dialog zwischen Meer und Hinterland durch eine sorgfältige Auswahl der Zutaten, die durch die Saisonabhängigkeit und die tiefe Verbundenheit mit der Region zur Geltung kommen.

Hostaria alla Tavernetta

© Gianpaolo Scognamiglio

Untergebracht in den Nebengebäuden des Palazzo di Prampero – ­ebenfalls in Udine – aus dem 18. Jahrhundert, empfängt die Hostaria alla Tavernetta ihre Gäste seit 1950.

Das Restaurant verdankt seinen besonderen Charakter vor allem den Menschen, die es führen: Roberto Romano und Giuliana Petris stehen für gelebte Gastfreundschaft, während ihr Sohn Matteo als Sommelier neue Impulse setzt.

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