Hohe NachfrageÖlpreise stiegen abermals auf Mehrjahreshochs

Preis für Nordseesorte Brent auf höchstem Stand seit etwa drei Jahren, US-Sorte WTI auf Höchstwert seit etwa sieben Jahren.

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© (c) AP (Eric Gay)
 

Die Ölpreise haben zu Beginn der neuen Woche weiter zugelegt und mehrjährige Höchststände erreicht. Während der Preis für Nordseeöl auf den höchsten Stand seit etwa drei Jahren stieg, erreichte der US-Ölpreis einen Höchstwert seit etwa sieben Jahren. Montagfrüh kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 86,22 US-Dollar. Das waren 69 Cent mehr als am Freitag.

Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 77 Cent auf 84,53 Dollar. In der Spitze waren beide Preise noch etwas höher gestiegen.

Die Preistreiber am Rohölmarkt sind seit einigen Wochen dieselben: Während weltweit ein hoher Bedarf an Energie besteht, ist das Angebot aus verschiedenen Gründen begrenzt. Das treibt die Preise von Gas, Kohle und Erdöl stark an. Der Ölverbund OPEC+ weitet seine Förderung zwar beständig aus. Allerdings kann das steigende Angebot laut Experten nicht mit der konjunkturell bedingt hohen Nachfrage Schritt halten.

Kommentare (2)
Geom38
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Am Beginn des Sommers

war's jedenfalls noch relativ günstig. Daher haben wir gleich mal für die nächsten beiden Winter vollgetankt. Weil mit 3tsd.Litern kommt man bei ca.120qm durchaus aus, wenn man die Heizung nur auf etwa 20 Grad programmiert und einige Räume mehr oder weniger gar nicht beheizt.

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Aber da macht die

Öllobby ja kein Geschäft mehr - so ein ungenierter Haushalt.....