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WirtschaftseinbruchSo viel kostet uns die Corona-Krise

"Agenda Austria" hat für Österreich einen Wohlstandsverlust von 140 Milliarden Euro errechnet. Vor allem am Arbeitsmarkt wird es noch Jahre dauern, bis die Folgen der Krise bewältigt sind.

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2020 ist als das Jahr mit dem schwersten Wirtschaftseinbruch (minus 6,6 Prozent) seit Beginn der Aufzeichnungen in der Nachkriegszeit in die Geschichte eingegangen. Die Wohlstandsverluste werden sich für die Jahre 2020 bis 2024 auf ungefähr 140 Milliarden Euro summieren, wie eine der ThinkTank "Agenda Austria" ausgerechnet hat. Zählt man die Kosten hinzu, die der Staat aufwenden musste, um den Wohlstand zu stabilisieren, sind es mehr als 175 Milliarden Euro

Foto © Agenda Austria

Die Verluste gegenüber den Erwartungen aus der Vor-Corona-Zeit sind also beträchtlich. So wird Österreich erst 2022 das Vorkrisenniveau wieder erreichen und damit später als andere vergleichbare Länder. Aber selbst im Jahr 2024 wird die Wirtschaftsleistung noch über 20 Milliarden Euro geringer ausfallen als in einer Welt ohne Corona. „Auch wenn das Ende der Lockdowns hoffentlich der Startschuss für den Aufholprozess ist, wird uns die Krise auch in den kommenden Jahren Wirtschaftsleistung und Einkommen kosten. Besonders am Arbeitsmarkt werden wir noch Jahre brauchen, um die Krise zu bewältigen“, sagt "Agenda Austria"-Ökonom Hanno Lorenz.

 

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argus13
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Das

alles klingt negativ, natürlich hat die Pandemie allen! Ländern viel Geld gekostet. ABER Ö. ist ein exportabhängiges und v.a tourismusabhängiges Land, daher dauert es bei uns besonders im Städtetourismus länger. Trotzdem hat die Regierung viel Geld in Hilfen, Förderungen und v.a Kurzarbeit hineingepumpt um möglichst die Arbeistslosigkeit niedrig zu halten. D ist hier vielschlechter dran! Wenn sie es nicht gemacht hätte, wie wäre es dann um unsere Wirtschaft gestanden? Heute schon suchen Firmen Mitarbeiter v.a. Techniker und können den Bedarf nicht decken! Arbeitslose müssen flexibler werden, wer arbeiten will wird auch über kurz oder lang Arbeit finden, das zeigt die Erfahrung

XStoneX
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Ja,

aber das ändert nichts am massiven Schuldenberg, den uns die Covid-Maßnahmen beschert haben. Und das für eine Letalität weit unter 1% (an oder MIT Corona)? Ich war von Anfang an für das schwedische Maßnahmenmodell, die werden in den kommenden Jahren nicht mit unzähligen Steuererhöhungen und Pensionsreformen zu kämpfen haben. Wir schon.

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Wir haben

eine massive Wirtschafts- und Finanzkrise, das rollt jetzt scheibchenweise auf uns zu.
Grundrechte ausgehebelt, Gerichtsurteile ignoriert, Demokratie auf dem Weg ins Nirwana. Zweifler ins rechte Eck gestellt, zumindest bisher. Das dreht sich langsam.
Schweden hat seit über 200 Jahren keinen Krieg mehr, und hat wiederum richtig entschieden. Man musste Tegnell im Frühjahr 2020 nur zuhören, was sonst wäre,alles eingetreten bei den anderen.

VH7F
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Wieviel kostet die Krise den Schweden?

Die haben wohl alles richtig gemacht.

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Haben

Sie.

XStoneX
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Vollkommen richtig!

Die Zeche für das z.T. schwachsinnige Maßnahmenpaket werden noch unsere Kinder berappen müssen. Vielen Dank für die tolle Regierungsarbeit! 👌🏼

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Es ist

Vollkommen alles ohne begründbare Fakten

e8560e709a6d235474316d52b35b61a5
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PS

In Italien gibts Gebäude, die die Mafia mit billigem Meersand gebaut hat, so sind auch diese Massnahmen