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Am 7. DezemberPolizeipräsenz und 10-Quadratmeterregel: So darf der Handel wieder öffnen

Handel sperrt am Montag unter Auflagen wieder auf: Weiterhin Mund-Nasen-Schutz, 10 Quadratmeter pro Kunde. Erhöhte Polizeipräsenz in Einkaufszentren und Einkaufsstraßen, insbesondere am 7. und 8. Dezember.

© APA/Georg Hochmuth
 

Nach über zwei Wochen Lockdown wird der Handel am Montag wieder aufsperren, allerdings unter strengen Auflagen. Die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, bleibt weiterhin aufrecht. Für Kundenbereiche gilt eine Beschränkung von 10 Quadratmeter pro Kunde, gab die Regierung am Mittwoch bekannt. Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) appellierte an die Menschen, nicht gleich am ersten Tag shoppen zu gehen.

"Es wird genug Tage Möglichkeiten geben, einkaufen zu gehen. Wir wollen die Bilder vermeiden, die wir alle kennen", so der Minister. Die Polizei werde vor Ort sein und auch eingreifen, wenn es notwendig ist. Insbesondere am 7. und 8. Dezember werde es eine starke Polizeipräsenz in den Einkaufsstraßen und Einkaufszentren geben, um ein Chaos zu vermeiden, kündigte Nehammer an.

Am letzten Einkaufstag vor dem zweiten Lockdown lockten etliche Händler mit Megarabatten und sorgten so für dichtes Gedränge und lange Schlangen.

Derzeit haben nur wenige Geschäfte offen

Derzeit dürfen nur wenige Geschäfte offen haben, darunter Supermärkte, Drogerieketten oder Trafiken. Am 7. Dezember machen auch Buchhändler, Elektrogeschäfte, Modeketten, Möbelhäuser, Schuhgeschäfte und Sportartikelhändler wieder auf. Damit dürfen auch die Einkaufszentren wieder öffnen. Die Sozialpartner verhandeln derzeit noch eine teilweise Verlängerung der Öffnungszeiten im Handel, um Kundenströme zu entzerren.

Fehlende Gastro als Wermutstropfen

Ein Wermutstropfen ist freilich die fehlende Gastronomie, die für den Handel ein Frequenzbringer ist. Die darf nämlich erst laut derzeitigem Stand am 7. Jänner wieder aufsperren.

Der Einzelhandel befindet sich gerade in der heißesten Phase des Jahres. Die Betriebe verlieren im Vorweihnachtsgeschäft Milliarden durch die coronabedingten Schließungen. 17 geschlossene Einkaufstage würden bei den mehr als 22.000 Geschäften für einen Umsatzverlust von bis zu 2,7 Mrd. Euro sorgen, ermittelte der Handelsverband. Der Standortberater RegioPlan rechnet mit einem Rückgang der Weihnachtsausgaben um 17 Prozent auf 1,75 Milliarden Euro.

"Wir haben nur noch eine beschränkte Zeit bis Weihnachten. Jeder Tag der Schließung löst Unsummen an volkswirtschaftlichem Schaden aus", sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Eine längere Schließung im Handel hätte zu einer noch stärkeren Ballung auf die übrig gebliebenen Tage geführt.

Kommentare (9)
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hansi01
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Herr Nehammer

Zählt zu den 10m2 die Gesamtfläche des Geschäfts oder nur die Fläche der Gänge. Was soll unsere Polizei jetzt kontrollieren? Oder einfach nur, wenn es eng wird ist es eng.

waggef
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Maskenpflicht strenger kontrollieren

Der Handel könnte sich selbst und uns allen etwas Gutes tun und KundInnen, die sich weigern, im Geschäftslokal eine Maske zu tragen, den Zutritt zu verwehren. Und nicht erst auf die Polizei warten, sondern Maskenverweigerer rauswerfen!!

peter80
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Yap

letzte.. war beim H diskounter.. wieder mit System bei allen 3 Damen an der Kasse zu sehen.. alle 3 hatten die Maske nur auf dem linken Ohr hängen zusätzlich überfüllte gänge.. dahingehend find ich die 10m² Regel für den Normalen Handel lächerlich wenn der Lebensmittelhandel begünstig sowieso tut was er will... Bäckerei in Graz hatte letztes auch Stehtische aufgestellt , sehr gut besucht wie in einem Cafe.. was es ja offensichtlich darstellen sollte

hkgerhard
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Und trotzdem gabs dort

keine Cluster, sondern fast nur in Alten- und Pflegeheimen. Auch bei Friseuren gabs die nicht.

erstdenkendannsprechen
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beim hofer haben (bei meinen zwei hofer-geschäften, die ich manchmal besuche)

die kassiererinnen nie masken auf. entweder sie hängen vom ohr oder sie haben gar keine.
ich dachte halt, sie brauchen keine, weil sie so halb hinter glas sind.

Robruck
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Richtig

die haben eine Plexiglas-Wand zum Schutz und wenn sie aufstehen setzen sie die Masken auf.

tomtitan
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Bei meinem Stamm-Hofer verhält sich sowohl das Personal als

auch die Kunden vorbildlich!

energiespirale
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Masken

Gott sei Dank, es gibt immer mehr Menschen die erwachen.

cockpit
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ja aber auch die Angestellten müssen angehalten werden,

die Maske richtig zu tragen!