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Dennoch 60.000 offene StellenMehr als 450.000 Menschen österreichweit ohne Job

Die Anzahl der Menschen ohne Job in Österreich steigt weiter an. Außerdem sind zurzeit 276.000 Menschen potenziell in Kurzarbeit.

Arbeitsministerin Christine Aschbacher
Arbeitsministerin Christine Aschbacher © APA/Georg Hochmuth
 

Mit Stand Ende November befinden sich österreichweit 457.197 Personen "in Arbeitssuche", wie Arbeitsministerin Christine Aschbacher heute mitteilt. Damit liegt die Zahl um 91.247 Personen (plus 24,9 Prozent) über jener des Vorjahres. Gegenüber dem Vormonat Oktober gab es einen Zuwachs um 33.447 Menschen, gegenüber voriger Woche ein Plus von rund 3300 Personen.

Bei den vorgemerkten arbeitslosen Männern (206.971) war der Anstieg gegenüber dem Vorjahr mit +28,8 Prozent etwas geringer als bei den Frauen (183.887) mit +32,4 Prozent.

Besonders stark stieg die Arbeitslosigkeit im Tourismus, wo aktuell 72.146 Menschen auf Arbeitssuche sind - um 46 Prozent mehr als vor einem Jahr. Etwas schwächer, aber auch sehr stark, sind die Auswirkungen im Handel mit +32,4 Prozent Anstieg binnen Jahresfrist.

Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition liegt nun bei geschätzten 9,5 Prozent, ein Anstieg von 2,1 Prozentpunkten gegenüber dem November 2019. Bei Frauen lag die Quote bei 9,6 Prozent (+2,3 Prozentpunkte), bei Männern bei 9,3 Prozent (+2,0 Prozentpunkte).

Wochenvergleich: 57.000 Personen mehr in Kurzarbeit

Gleichzeitig steigt die Kurzarbeit im Land wieder deutlich an. Aktuell befinden sich potenziell 276.370 Menschen in Kurzarbeit. Das sind gut 57.000 mehr als vor einer Woche.

Insgesamt sei der Arbeitsmarkt dennoch "dynamisch". 600.000 Personen konnten heuer bereits wieder Beschäftigung finden, dazu verweist die Ministerin auf aktuell knapp 60.000 offene Stellen beim AMS.

 

Kommentare (2)
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AndiK
1
2
Lesenswert?

Unbedingt noch

2 bis 3 weitere Lockdown machen, dann wird es garantiert besser ;-)

MG1977
0
2
Lesenswert?

In Wahrheit

haben wir mindestens 700000 Arbeitslose, denn wer in Kurzarbeit ist, ist eigentlich arbeitslos.
Bravo!