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CoronakriseFirefox-Browser: Ein Viertel der Mitarbeiter muss gehen

Die Coronakrise trifft auch die Werbewirtschaft im Internet - eine der Hauptfinanzquellen von Firefox-Entwickler Mozilla.

Symbolbild
Symbolbild © (c) imago images/ZUMA Press (Rafael Henrique via www.imago-images.de)
 

Der Firefox-Entwickler Mozilla streicht als Folge der Coronakrise etwa jeden vierten Arbeitsplatz und will sein Geschäft mit der beschleunigten Entwicklung neuer Dienste ausbauen. Rund 250 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs, der Standort in Taiwan wird geschlossen, wie Mozilla-Chefin Mitchell Baker am Dienstag (Ortszeit) ankündigte.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie hätten den Umsatz erheblich gedrückt, räumte Baker ein. Eine zentrale Einnahmequelle von Mozilla ist ein Deal mit Google: Der Internet-Konzern bezahlt dafür, dass seine Suchmaschine im Firefox-Webbrowser voreingestellt wird. Google meldete für das vergangene Quartal einen Rückgang der Online-Werbeerlöse.

Bei den neuen Diensten will sich Mozilla unter anderem auf Datenschutz-Angebote für Internet-Nutzer fokussieren, wie Baker ankündigte. Investitionen in Angebote für Software-Entwickler sollen dagegen zurückgefahren werden.

 

Kommentare (4)

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dieRealität2019
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stetic seit 2004 eine seriöse Browser Statistik

Firefox & Mozilla August 2020 Marktanteil ca. 12% (vormals vor der Pandemie 25%)
verständlich das es hier Einsparungen gibt.

dieRealität2019
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bei einer Milliardenschaft von Anwender

sind 12% Marktanteil eine stattliche Zahl von Browser Anwender.
.
Da dürfte sie aber nur einige Hansln von UserInnen kennen.

Amadeus005
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Corona

Als Ausrede für Vieles. Kenne kaum jemanden, der Firefox noch verwendet

Lodengrün
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Nun ich wiederum

kenne niemanden der ihn nicht nimmt. Alles ist relativ.