Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

10.000 neue JobsTesla will in Brandenburg 500.000 E-Autos im Jahr bauen

E-Auto-Pionier Tesla zieht es nach Deutschland. In Brandenburg soll der US-Konzern bis zu vier Milliarden Euro in einen neuen Standort investieren.

Auf diesem Areal soll Teslas neue Fabrik gebaut werden
Auf diesem Areal soll Teslas neue Fabrik gebaut werden © dpa-Zentralbild/Patrick Pleul
 

Der US-Elektroautobauer Tesla will einem Zeitungsbericht zufolge in der geplanten Gigafabrik in Brandenburg jährlich eine halbe Million Elektroautos vom Band rollen lassen. Die "Bild"-Zeitung berichtete am Mittwoch unter Berufung auf Planungsunterlagen des Unternehmens, in der Gemeinde Grünheide östlich von Berlin sollten 10.000 Arbeitsplätze entstehen und im Jahr 500.000 E-Autos des kompakten Tesla Model 3 und des SUV Model Y gebaut werden. Wohlwissend, dass sich Tesla selten an im Vorfeld kommunizierte Produktionszahlen hält.

Umso klarer scheint indes die Größe des Tesla-Areals: Das gesamte Gelände, das Tesla nutzen wolle, umfasse laut der deutschen Zeitung 300 Hektar oder drei Millionen Quadratmeter, was 420 Fußballfeldern entspreche. Tesla lehnte einen Kommentar ab.

Vier Milliarden Euro sollen investiert werden

Über den Kaufvertrag für das Gelände werde derzeit verhandelt, berichtete die Zeitung weiter. Da die Fläche dem Land Brandenburg gehöre, müsse der Finanzausschuss des Landtags den Verkauf absegnen. Dafür sei für Mitte Dezember eine Sondersitzung angesetzt. Mit dem Bau wolle Tesla bereits im Frühjahr beginnen.

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hatte berichtet, dass Tesla bis zu vier Milliarden Euro in die neue Fabrik investieren wolle, die Unternehmenschef Elon Musk erst Mitte November bei einer Veranstaltung in Berlin angekündigt hatte. Das Gelände für die "Gigafactory 4" liegt in der Nähe des neuen Flughafens BER. Dort war schon einmal der Bau eines BMW-Werks im Gespräch gewesen, die dann aber nicht realisiert wurde.

Kommentare (6)

Kommentieren
georgXV
16
7
Lesenswert?

???

warum haben wir Österreicher / Kärntner uns nicht für dieses Werk beworben bzw. warum haben wir hierfür keinen Zuschlag bekommen ?
Eine vertane Riesenchance !

RaraAvis
2
1
Lesenswert?

@ georgXV

die Chance stehen noch, denn ich vermute Tesla wird auf Grund der Deutschen Bürokratie und der Hater-Mentalität gegen Tesla sich bald einen anderen Standort suchen. Deutschland bringt nichts mehr auf die Reihe. Da werden sicher so viele Hürden aufgestellt, dass man es bald wo anders durchziehen wird. In China war das Werk in wenigen Monaten fertig und produziert schon Tausende Model 3 pro Woche.

Also Kärnten hat noch Chancen, aber bei uns gibt's ja auch genug scionescios die durch Dummreden die Zukunft verhindern wollen … und wenn dann solche in der Verwaltung sitzen, ist es auch in Österreich nicht leicht.

georgXV
4
4
Lesenswert?

???

Liebe NEIN-Strichler (Daumen nach unten),
offensichtlich seid ihr gegen (dringend benötigte) neue Arbeitsplätze.

scionescio
7
10
Lesenswert?

Bis jetzt gibt es nur eine Ankündigung vom Meister der nichtgehaltenen Versprechen...

... es ist ja noch nicht einmal der Grund gekauft.
Tesla braucht diese ständigen Versprechungen, damit der Aktienkurs nicht einbricht und die Investoren abspringen - da Tesla nach wie vor bei jedem gebauten Auto drauflegt, ist der Laden sonst bei der permanenten finanziellen Schieflage über Nacht pleite.
Bis das Werk steht und theoretisch eine halbe Million BEVS liefern kann, ist der Markt vom Mitbewerb mit besseren und preisgünstigeren Fahrzeugen überschwemmt ... die aber trotzdem Ladenhüter sein werden, weil der rationale Konsument nicht viel Geld für etwas Neues ausgibt, dass in so ziemlich allen Belangen schlechter ist als das, was er jetzt schon für weniger Geld hat.

Miraculix11
6
18
Lesenswert?

Hättest nur Deinen Garten

und 1 Milliarde hergeben müssen - und schon wär das Werk in Kärnten. Wieso hast Du diese Riesenchance vertan?

Miraculix11
6
10
Lesenswert?

Die weltweiten Produktionszahlen von Tesla

2019 Quartal 3: 16.318 Modell S + X sowie 79.837 Model 3.
Zum Vergleich: Mercedes im Quartal 3: 600.000 Autos