Die Dimensionen sind bemerkenswert – und so in der Steiermark noch nie da gewesen. Die Österreich-Gesellschaft des massiv strauchelnden US-amerikanisch-dänischen Elektroautobauers Fisker hat, wie berichtet, einen Insolvenzantrag eingebracht. Die Gesellschaft mit Sitz in Graz hat nun laut AKV und KSV1870 Passiva von 1,34 Milliarden Euro (Buchwert) im Insolvenzantrag vermerkt. Wie setzen sich diese Verbindlichkeiten zusammen? Sie setzen sich, so der AKV, „großteils aus Verbindlichkeiten gegenüber Gruppengesellschaften zusammen“. So entfallen auf diese sogenannten „Intercompany-Verbindlichkeiten“ 1,267 Milliarden Euro.
Insolvenzantrag des Magna-Kunden
Passiva von 1,34 Milliarden Euro: Fisker legt steirische Rekordpleite hin
Die Österreich-Gesellschaft des E-Auto-Herstellers Fisker – mit Sitz in Graz – ist insolvent. Die im Antrag angeführten Zahlen sorgen für Aufsehen: Die Passiva liegen laut Buchwert bei 1,34 Milliarden Euro. Es wäre die größte Pleite in der Steiermark. Eröffnet wurde ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung.
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