Es ist eine prekäre Situation, die wenig Spielraum für Hoffnung lässt. Während Henrik Fisker, der Chef des gleichnamigen Autoherstellers den noch verbleibenden US-Mitarbeitern Massenentlassungen in Aussicht stellte und damit das „Aus“ für Fisker, macht Magna reinen Tisch. Nachdem es Mitte April keine Klarheit über die Fortführung der Fisker-Produktion in Graz gab, kam die Abrechnung. „Abschreibungen und Restrukturierungskosten“ im Zusammenhang mit Fisker kosteten Magna 316 Millionen Dollar (294 Millionen Euro), heißt es im Bericht zum 1. Quartal. Wobei man freilich differenzieren muss: 97 Millionen Dollar (90 Millionen Euro) entfielen auf Magna in Graz, der Rest betrifft andere, nicht in Graz angesiedelte Unternehmensbereiche. Magnas Power&Vision verliert zum Beispiel 143 der 316 Millionen Dollar.
294 Millionen Euro verloren
Tag der Abrechnung bei Magna: Die Hintergründe zum drohenden Fisker-Ende
Magna schließt vorläufig das Kapitel Fisker in Graz und schreibt insgesamt 294 Millionen Euro ab. Magna-Management bestätigt Gespräche mit neuen Auftraggebern für Graz – weltweit gibt es ein Magna-Sparprogramm.
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