Die schrittweise Anhebung des Frauenpensionsalters ab 2024 hat positive Auswirkungen auf den österreichischen Arbeitsmarkt. Im kommenden Jahr wird es dadurch gut 22.000 zusätzliche Personen in Beschäftigung geben, bis 2028 sind es insgesamt rund 100.000 mehr, wie AMS-Chef Johannes Kopf im Gespräch mit der APA vorrechnete. Parallel dazu dürfte der spätere Pensionsantritt auch den Arbeitskräftemangel lindern – sofern die Unternehmen das steigende Angebot nützen.
Effekte auf den Arbeitsmarkt
Frauenpensionsalter steigt ab 2024 schrittweise: Was jetzt zu beachten ist
Die Novelle, die ab 2024 zu einer schrittweisen Erhöhung des Frauenpensionsalters führt, bringt laut AMS-Berechnung 100.000 zusätzliche Beschäftigte bis 2028. Späterer Pensionsantritt eröffnet daher Chancen für Unternehmen, betonen Arbeitsmarktexperten.
© CHROMORANGE/Ernst Weingartner