Jahresrückblick 2017 Teil 1 - Ennstal und AusseerlandSchräges, Tragisches und doch viel Hoffnung

Die Special Olympics Weltwinterspiele zogen die Weltöffentlichkeit in ihren Bann. Unwetter forderten die Einsatzkräfte.

Helene Fischer hat Gas gegeben © (c) APA/ERWIN SCHERIAU (ERWIN SCHERIAU)
 

Begeisterung, Herzlichkeit und Miteinander: Mit diesen Worten lässt sich das Jahr 2017 im Bezirk Liezen beschreiben. Und man braucht nicht lange über Momente nachzudenken, auf die sie zutreffen. Die Special Olympics Weltwinterspiele im März haben nicht nur den Bezirk, sondern die Weltöffentlichkeit in ihren Bann gezogen. Die Leistungen, die die beeinträchtigten Sportlerinnen und Sportler in Schladming und Ramsau am Dachstein darboten und mit welcher Freude sie die Tausenden Besucher mitrissen, waren beispiellos - mehr zum Thema.

Absolute Publikumsmagneten waren auch in diesem Jahr der Nachtslalom im Jänner und die Konzerte von Andreas Gabalier im August in Schladming. 55.000 Gäste feuerten Marcel Hirscher und Co. an. Der Volksrocknroller lockte bei seinem Heimspiel rund 60.000 begeisterte Fans in das Planai-Stadion (zum Artikel). Seilbahn-Chef Georg Bliem gefiel der Ansturm so gut, dass er Veranstalter Klaus Leutgeb auch gleich mit der Umsetzung des Ski Openings im Dezember betraute. Martin Garrix und Kollegen heizten Anfang des Monats ein (zum Artikel).

Ob im VIP-Bereich oder am Stehplatz: 16.000 feierten Schladminger Riesenparty

Beste Stimmung herrschte schon ab dem Einlass um 17 Uhr im Gelände ...

Jürgen Fuchs

... 16.000 Fans feierten in Schladming den Beginn der Wintersaison. 

Jürgen Fuchs

Unter die Fans mischte sich auch Andreas Gabalier. Ob er jetzt auf EDM steht? "Ich bin Schladming- und Planai-Fan", antwortete der Volks-Rock'n'Roller diplomatisch. "Und wenn hier der Teufel los ist, muss der Teufel auch dabei sein."

Jürgen Fuchs

Auch Bruder Willi Gabalier durfte nicht fehlen.

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Ebenfalls im VIP-Raum der Tenne bei Christian Steiner (rechts) gesichtet: der ehemalige Tormanntrainer und nunmehrige Politiker Otto Konrad

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Ski Opening in Schladming

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Das Jahr mit dem Sommer der Hitze-Rekorde hatte allerdings leider nicht nur gute Seiten. Unwetter hielten vor allem das Ennstal in Atem. Im August wurden die Orte Öblarn und Donnersbachwald sowie das Sölktal von Starkregen getroffen (mehr zum Thema). Die Sölkpassstraße wurde derartig beschädigt, dass sie bis 2018 nicht befahrbar ist. Im November fegte ein Sturm über den Bezirk, deckte Dächer ab und sorgte für Straßensperren. Am Grundlsee wurden Bootshäuser aus der Verankerung gerissen (mehr). Hunderte Einsatzkräfte standen tagelang im Einsatz und kämpften gegen die zerstörerische Kraft der Wetterkapriolen, die glücklicherweise Menschen verschonten.

Einer der Dauerbrenner war der Sommersbergsee in Bad Aussee und dessen unendlich scheinende Geschichte, wem die Liegenschaft nun gehört (zum Artikel). Letzteres ist inzwischen klar, und auch wenn die Gerichtsverfahren noch andauern, Baden ist im neuen Jahr möglich.

 

Manch Schräges passierte aber auch in anderen Gegenden der Region, so etwa in der Bezirkshauptstadt Liezen, wo gleich zwei Mal Geh- beziehungsweise Radwege zweckentfremdet wurden. Anfang Mai befuhr ein Lenker mit seinem SUV-Geländewagen die wenige Monate zuvor sanierte Radbrücke des R7-Radweges (zum Artikel). Kurios: Die Überfahrt brachte Baumängel zu Tage. Im September verirrte sich eine Lenkerin aus Deutschland mit ihrem Auto in die Fußgängerunterführung - die Feuerwehr manövrierte das Fahrzeug unbeschadet aus der Misere (mehr dazu).

Für Aufregung und Kritik sorgte in Liezen eine Werbetafel am Grund des früheren Eisenhofes, wo auf den Bau eines Fachmarktzentrums hingewiesen wurde. Es wäre das zweite Handelsgroßprojekt an der B320. Lange wurde diskutiert, am Ende gab es doch das Okay seitens der Gemeinde (zum Artikel).

Wirtschaftlich geht es dem Bezirk gut. Dementsprechend wurde auch investiert. Die Ennstal Milch in Stainach baut eine weitere Produktionshalle und zwei zusätzliche Abfüllanlagen um 25 Millionen Euro. Ebenfalls auf einen zweistelligen Millionenbetrag beläuft sich der Ausbau des Textilherstellers Kneitz in Bad Mitterndorf.

Nicht weniger Grund zur Freude hatten die Seilbahner, die auf einen Rekordwinter zurückblicken konnten. Für die aktuelle Saison, die im November begann, gibt es in Haus im Ennstal eine Neuerung: Am Fuße des Kaiblings entstand die Almarena. Kostenpunkt: Rund fünf Millionen Euro.

Après-Ski: Alm-Arena Hauser Kaibling eröffnet

Die neu errichtete Alm-Arena unmittelbar neben der Talstation der Hauser Kaibling Seilbahn wurde am 30. November offiziell eröffnet.

Martin Huber

Die Investitionssumme für das neue Gebäude, in dem Gäste künftig Après-Ski auf Top-Niveau erwarten können, betrug rund 5,5 Millionen Euro.

Martin Huber

Hauser-Kaibling-Geschäftsführer Arthur Moser (hier links im Bild, mit Kathrin Zettel, Bürgermeister Gerhard Schütter und Thomas Sykora) konnte zahlreiche prominente Gäste begrüßen. 

Martin Huber

Auch Nationalratsabgeordnete Barbara Krenn, früher selbst Gastronomin, war mit dabei.

Martin Huber

Ebenso testete Ex-Abfahrtsstar Klaus Kröll den Einkehrschwung am Hauser Kaibling.

Martin Huber

Dechant Andreas Lechner segnete das neue Gebäude, das in seiner Architektur Tradition und Moderne spannend kombiniert.

Martin Huber

Mit dem Durchschneiden eines rot-weiß-roten Bandes eröffneten Arthur Moser und die beiden Pächter Christian Steiner und Christian Gappmayr die Alm-Arena offiziell. 

Martin Huber

Von links: Landtagsabgeordneter Karl Lackner, Bürgermeister Gerhard Schütter, Kathrin Zettel, Christian Gappmayr, Architekt Fritz Hauswirth, Arthur Moser, Christian Steiner, Architekt Nikolaus Griesebner, Architekt Hans Maier, Thomas Sykora, Klaus Kröll.

Martin Huber

Klicken Sie sich nachfolgend durch weitere Eindrücke von der Alm-Arena-Eröffnung!

Martin Huber
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