AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Reaktionen auf Graz-2026-KO "Zu viele hatten Freude, dieses Projekt kaputt zu machen"

Das Österreichische Olympische Komitee zog die Olympia-Bewerbung für das Jahr 2026 zurück. "Das finanzielle Himmelfahrtskommando von Nagl wurde rechtzeitig gestoppt", sagen die Grünen. Nun kontert der Bürgermeister.

Jetzt weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Ihr Testabo beinhaltet:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Zugriff auf die Smartphone App
  • Test endet automatisch nach 4 Wochen
Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl im Interview mit Kleine-TV © Screenshot Videoteam
 

"Die größte Chance ist dahin! Graz, Schladming und die Wintersport-gemeinden wurden im Stich gelassen", klagte Siegfried Nagl nach der  Absage des ÖOC. Diese sei "sehr schade für unsere Sportlerinnen und Sportler. Es ist eine leichtfertig vergebene Chance und es werde sich als Pyrrhussieg für die Gegner herausstellen. "Widerstand treibt mich an, ich habe noch viele Ideen", erklärte Nagl später am Rande der Fußball-WM-Fanarena in Graz. "Im Sport gibt es Niederlagen, klar. Aber bei diesem Elferschießen haben alle nur auf ein Tor geschossen." Er hätte sich auch von seiner Landespartei mehr Unterstützung erwartet. 

Kommentare (16)

Kommentieren
Think_simple
0
1
Lesenswert?

Merkwürdig

Nehmen wir mal an, ich sehe beim Autohändler einen tollen Gebrauchten um einen unglaubwürdig niedrigen Preis. Auf Nachfrage, ob der Preis denn stimmen kann, wird mir bejaht.
Ok, man braucht zwar an sich jetzt kein anderes Auto, und andere Dinge wie Sanierung der Wohnung wären wichtig, aber bei dem Preis überlegt man nochmal und sagt dann dem Händler:
"Ok, klingt interessant. Dürfte ich einmal die Wagenpapiere sehen (wegen Service und Vorbesitzern) und eine Probefahrt machen? Wenn mir das zusagt, stimme ich mich mit meiner Frau ab und kaufe den Wagen."
Darauf der Autohändler: "Was, die Papiere und Probefahrt? Und sie wollen mit der Frau auch noch reden? Tut mir Leid, dann verzichte ich auf den Verkauf."

Und die Moral von der Geschichte? Bei dem Wagen dürfte wohl doch etwas faul gewesen sein - sind wir also froh, dass nichts geworden ist. Investieren wir das Geld doch besser dort, wo es notwendig ist.

Antworten
jg4186
0
8
Lesenswert?

Schluss!

Schluss mit Geldausgeben, das wir nicht haben! Schluss mit neuen Schulden für Projekte wie Olympiade. Das ÖOC wird schon wissen, warum man auf Haftung von Bund/Land besteht - weil es ohne nicht geht! Überall im Land wird gespart - und dann will BM Nagel Winterspiele in Graz?! Danke an das Land, Danke an das ÖOC im Namen unserer Kinder und Enkelkinder.

Antworten
Mein Graz
4
19
Lesenswert?

"Widerstand treibt mich an, ich habe noch viele Ideen"

Das klingt ja schon fast wie eine Drohung!

Oder ist er wirklich so beleidigt, dass er schon mit den nächsten schweren Geschützen auffahren will!

Antworten
f51a1463f1110cd4ee02317673b8917b
6
23
Lesenswert?

Blamage

Was für eine Blamage! Nicht einmal der Parteifreund und Landeshauptmann hat noch Vertrauen in Nagl.Die Stadt hat er leider (noch) fest im Griff und nachdem er Österreichs dümmstes Kraftwerk und den sinnlosen Kanal dazu durchgedrückt hat musste er ja glauben dass alles geht. Aber ausserhalb der Stadtgrenzen schrumpft unser Provinzkaiser eben auf tatsächliche Größe. Und am Ende der Arroganz bleibt nur mehr weinerliches Gejammer.

Antworten
Buero
2
18
Lesenswert?

Das Olympische Komitee

kann keine demokratischen Prozesse ertragen. So wie auch der ÖSV nicht.
Ich find´s ja so bezeichnend, dass sich bei der Klasnic-Kommission von Schröcksnadls Gnaden keine Opfer von sexuellen Übergriffen gemeldet haben, bei Werdinigg aber über 40 …
Es dürfte längst nicht mehr "Spitzensport" heißen sondern "Spitzengeschäft". Darum geht's.

Antworten
donots1
1
31
Lesenswert?

Herr Nagl:

Zu viele hatten große Bedenken dieses Projekt finanziell vernünftig durchziehen zu können.

Antworten
AIRAM123
3
36
Lesenswert?

Beleidigt ist er ...

... wir sagen jedenfalls Danke und nehmen seine Enttäuschung in Kauf

Antworten
brunnholzer
29
4
Lesenswert?

Schade

Da ist es nicht nur um den Sport gegangen. Immer wenn sich Parteipolitik in den Sport einmischt, wenn Gruppen die fachlich daneben sind, aber Parteipolitik betreiben zu Lasten des Sports, ist es nicht gut.
Wenn der Landeshauptmann ankündigt, wieder bei der nächsten Wahl zu kandidieren und damit der Herr Bgmst. Nagl auf der Strecke bleibt, das passt momentan alles zusammen.
Fachleute haben eine Machbarkeitsstudie erarbeitet und die ist positiv. Wir alle können uns nur an Experten orientieren.

Antworten
Buero
2
19
Lesenswert?

Experten

von Nagl beauftragt … ?

Antworten
gplatzer1010
1
30
Lesenswert?

Olympische Spiele überraschend nicht ohne Haftung durchführbar...

Ist schon recht eigenartig...
Selbst der kleinste Sportveranstalter ist für die Haftung verantwortlich bzw. muss dieses Thema regeln. Deshalb verschwinden diverse Veranstaltungen von der Bildfläche weil diese finanziellen Belastungen nicht gestemmt werden können.
Und unsere Politiker scheinen dies erst jetzt zu realisieren...

Antworten
3770000
5
20
Lesenswert?

Ofgfenbar hätte man...

... mit Bestechungsgeldern glweich beim ÖOC anfangen müssen... Seltsam, denn laut Machbarkeitsstudie hätte man ja gar keine Landesmittel gebraucht...

Antworten
Buero
13
0
Lesenswert?

Es ist mir zwar Wurscht

aber Ihr Kommentar ist ein Tatbestand. Löschens den lieber ...

Antworten
kropfrob
4
32
Lesenswert?

Hat es ihm jetzt die Rede ...

... verschlagen, dem Herrn Nagl - oder wo bleibt das für 16:45 angekündigte "Pressegespräch"? Oder ist er einfach nur beleidigt, weil keiner auf ihn hört?

Antworten
kropfrob
8
13
Lesenswert?

Hat er sonst nichts zu tun ...

... dass er um 4 Uhr Nachmittags schon auf der Fanmeile sitzen kann?

Antworten
DaKritker
6
48
Lesenswert?

Endlich wurde der Größenwahn beendet!

Die Steiermark besteht nicht nur aus Schladming und Graz!

Antworten
kropfrob
3
21
Lesenswert?

Ein gefundenes Fressen ...

... für die FPÖ: Hier können sie wieder einmal gefahrlos darüber schimpfen, dass alle anderen gegen die direkte Demokratie sind und die Volksabstimmung nicht durchführen.

Antworten