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Olympia-Stadt GrazDer Traum des Bürgermeisters Nagl von der Olympia-Stadt Graz ist geplatzt.

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Graz war – mit Schladming – schon Gastgeber für die Weltwinterspiele von Special Olympics, Graz war
Europas Kulturhauptstadt 2003 und zehrt bis heute von den
Infrastruktur-Investitionen, die damals auch von Bund und Land an die Stadt an der Mur umgeleitet worden sind. Und Graz ließ auch schon als Austragungsstadt der bunten Chor-Olympiade aufhorchen.

Kommentare (4)
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peterkoch63
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Und auch Journalisten wie...

haben Ihren Anteil an der Niederlage, und das nicht zu knapp. Wer Studien von Universitäten anzweifelt und als Bestellung des Bürgermeisters abtut sollte wenigstens jetzt dazu stehen, das er Mitschuld hat. !,7 Mrd. Umwegrentabilität zu vernichten sollte auch politische Konsequenzen bringen....

checker43
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Es

gab keine Studie einer Universität, oder steht eine solche als Herausgeberin drauf? Ein Co-Autor ist an einer beschäftigt (das macht die Studie nicht zu einer "Studie der Universität") und der hat sich auch in seinem Teilbereich auch nicht mit der Wirtschaftlichkeit der Spiele auseinandersetzen müssen. Außerdem kann man natürlich jede Studie von jedem Autor anzweifeln. Gerade das macht Wissenschaftlichkeit aus. Nicht einmal der Landeshauptmann und sein Finanzreferent haben die Zahlen geglaubt und wollten deshalb eine Überprüfung der Studie beauftragen. Und was noch wichtiger war, war die Aussage des Landes, dass es kein Geld vom Land geben wird, egal wie die Volksbefragung ausgeht. Das hat das Schiff versenkt.

CuiBono
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@peterkoch63

Sie sind ja offensichtlich ein in diesen Dingen Gebildeter und womöglich sogar Berufener.

Backen wir aber kleinere Brötchen.

Können Sie mir die Umwegrentabilität des EM-Stadions in Klagendorf erklären?

Beauftragt - anno dazumal - mit einem inkludierten Rückbau auf 12T-Plätze um EUR 70 Mio von größenwahnsinnigen Provinzpolitikern, bis heute nicht endabgerechnet, allerdings als zwischenzeitlicher Schwarzbau von ebenso größenwahnsinnigen Nachfolgeprovinzpolitikern "zwangslegalisiert", mit geschätzten Gesamtkosten von irgendwo zwischen 250 und 300 Millionen, alldieweil Endabrechnung gibt es wohlweislich KEINE!

Also - wo ist da die Umwegrentabilität ???
Danke schön.

dude
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Sehen Sie sich die wirtschaftlichen Ergebnisse...

...olympischer Spiele und Fußballwelt- und Europameisterschaften der vergangenen Jahre und Jahrzehnte an! Dabei spreche ich nicht von den wirtschaftlichen Ergebnissen für das IOC, für die FIFA, für die UEFA, für die Bau-, Finanz- und Beraterindustrie. Sondern für die nachhaltigen Vorteile für die Städte, die Länder und deren Bevölkerungen. Können Sie dabei Erfolgsbeispiele aufzählen?
Mir fallen sofort die nicht sehr positiven Beispiele wie Kapstadt und Rio (gleich 2x) ein, die jahrzehntelang ihren Schuldenberg zulasten der Bevölkerung tragen werden. Dann fallen mir die größenwahnsinnigen Veranstaltungen in Sochi ein, gerade eben in ganz Russland die Fußball WM, die kommenden "ganz bescheidenen" Fußballmeisterschaften in den Emiraten, Peking 2008, Pjöngjang, das für einen einzigen Abfahrtslauf ein Naturschutzgebiet abgeholzt hat. Das sind die Gesetze und Voraussetzungen dieser "professionellen" Großveranstaltungen. Gott sei Dank blieb das Graz, der Steiermark und ganz Österreich erspart! Und Gott sei Dank gibt es bei uns noch einen kritischen Journalismus!!!