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ÖSV-PräsidentenwahlWarum Renate Götschl plötzlich die besten Karten auf die Schröcksnadel-Nachfolge hat

Die Kandidatur von Renate Götschl kam für viele überraschend. Und doch ist sie alles andere als aussichtlos, im Gegenteil: Warum Peter Schröcksnadel mit ihr einen Trumpf im Spiel um die eigene Nachfolge hat - und wie wichtig der ÖSV in der Zwischenzeit ist.

ALPINE SKIING - FIS WC Altenmarkt/Zauchensee
Im Moment wird es zu einem Zweikampf: Michael Walchhofer und Renate Götschl wollen dem ÖSV vorstehen © 
 

Es war fünf Minuten vor Zwölf, als der steirische Landespräsident Karl Schmidhofer (Onkel von Ski-Ass Nici Schmidhofer) verkünden konnte, was offiziell erst tags zuvor ins Laufen gekommen war: Renate Götschl, Speed-Queen außer Dienst, wird vom steirischen Skiverband als Kandidatin für das Präsidentenamt des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) nominiert. Das wurde - einstimmig - in einer eilig einberufenen Vorstandssitzung des Landesverbandes  beschlossen. "Der Brief", sagte Schmidhofer, "ist unterwegs".

Kommentare (18)
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Dany23
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Warum muss eigentlich einer alleine die ganze Macht haben?

Wenn R.G. und M.W sich dieses Amt teilen würden wäre das meiner Meinung nach eine viel bessere Lösung. Oder am besten gleich 3 geeignete Personen. Dann wäre es vielleicht vielfältig und sinnvoll, und es würde nicht einer alleine soviel Entscheidungen treffen ohne überhaupt andere Meinungen anhören zu müssen.

isogs
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Wie heißt es

Sie muss steuerbar sein!

zeus9020
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TYPISCH ÖSTERREICHISCH - ZUM KOTZEN!

Die „Haberer“ feiern fröhliche Urständ‘; der eine glaubt, man wird ihm mit 90 noch huldigen und auf die Piste tragen, die anderen glauben daraus Ansprüche erheben zu können... ich würde Frau Götschl als innovativ richtungsweisend erachten, Walchhofer sympathisch, weil er senile Systeme nicht fortsetzen will - nicht sehr leichte Entscheidung....

beneathome
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Wo Macht drin ist,

Ist auch Tirol drin! Selbst wenn man gnädigerweise eine Frau und noch dazu keine Tirolerin, irrtümlich wählen sollte, wird man das in Tirol wohl schnell wieder zu korrigieren wissen.

Hieronymus01
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Wie schon die Stellenbezeichnung heißt. Präsident(in)

Wer tatsächlich im Hintergrund die Richtung vor gibt kann man sich denken.

cockpit
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Genau

so ist es

dieRealität2020
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wenn sie dies letzten Artikel in der KZ lesen können und uach verstehen

.
dann können sie die seit Jahrzehnten tausenden vom Burgenland bis Bregenz die familiären Verhaberungen, Verwandschafts, Postenschachereien in allen 3 politischen Ebenen und allen öffentlichen (ORF, in der gesamten Verstaatlichte) und privaten Institutionen (WKO) von der allgemeinen Bürokratie ganz zu schweigen sehen.
.
Daher kann ich über Schmid nur lachen und die primitiven Schmähungen und schändlichen Äußerungen der Oppositionspolitiker und größtenteils der Forenschreiber nur verurteilen. Interessant niemand regt sich mehr auf das der Gesundheitsminister "verständlicherweise" noch ohne Leistung ein umfangreiches Personal auswechselt. Und zu den Aussagen der ÖVP Bundesregierung mit Kurz nur sagen, seit Jahrzehnten ein Bestandteil unserer Gesellschaft.

hfg
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Da haben sie völlig recht

Ist auch vollkommen klar - jeder Erfolgreiche Fußball Trainer nimmt sein komplettes Team mit (Co-, Tormann-, Konditionstrainer Physiotherapeuten usw)
Das der neue Gesundheitsminister natürlich sein Team mit seinen Vertrauenspersonen bestückt ist auch klar und selbstverständlich. Natürlich machte bzw. macht das auch der Kanzler und seine Minister. Das Einzige was sie falsch gemacht haben waren die SMS. Das sollte und wird sich in Zukunft ändern. Sonst vermutlich fast nichts - egal wo auch immer. In Zeiten von U Ausschüssen und Leaks muß man die Angelegenheiten „diskreter“ abwickeln.
Wie die Bestellung des zukünftigen ÖSV Präsidenten abläuft zeigt ohnehin diese Machenschaften und Verbindungen auf. Hr. Schröcksnadel äußert sich natürlich nicht zieht aber im Hintergrund die Fäden. Alles Andere wäre auch nicht Österreich.

dieRealität2020
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nach dem derzeitigen sichtbaren Unternmehmen ÖSV

.
mit seinen vielfältigen Strukturen zweifle ich aus meiner Sicht, dass Walchhofer noch Götschl nur annähernd das vergleichsweise ähnliche unternehmerische Knowhow wie es Schröcksnadel in gewissen Sinne erfolgreich betrieben hat, aufbringen können. Er hatte bzw. er hat noch immer erfolgreiche Sportler unter Vertrag.

hfg
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Ich würde Hans Pum vorschlagen

Wenn sich kein Spitzenmanager aufdrängt bzw. bewirbt.

jg4186
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Götschl selbst fehlen unternehmerische Erfahrungen

Renate Götschl war eine sehr gute Skifahrerin, sie ist eine sehr sympathische Frau. Aber das Amt, um das sie sich jetzt bewirbt, verlangt mehr, weit mehr. Ich befürchte, Renate Götschl übernimmt sich da ein wenig. Der ÖSV ist eine Firma, eine beachtliche Firma, siehe Umsatz, siehe Mirarbeiteranzahl. Ich befürchte, sie tut sich selbst da nichts Gutes.

gehtso
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Renate Götschl

ist ganz bestimmt gut geeignet für diesen Job, vielleicht bringt eine Frau an der Spitze des ÖSV ja auch einen frischer Wind in die alten "Mauern"

silentbob79
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@gehtso

Wenn sie "Frausein" als einzige Qualifikation für den Job mitbringt, seh ich da eher schwarz. Der ÖSV ist ein ziemlich großes Unternehmen, da sollte man schon auch ein bisschen Management-Erfahrung mitbringen. Nur dass sie mal eine hervorragende Schifahrerin war, ist da mMn zu wenig ...

hfg
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Das ist richtig

Es gibt leider zu viele „schlechte“ Beispiele wo die Frauenquote eine wichtige bzw. sogar ausschlaggebende Qualifikation war und ist. Das gleiche gilt natürlich auch umgekehrt wo Männer eindeutig bevorzugt wurden. Nur dabei geht’s nicht um Quoten sondern eher um Vorurteile.

hfg
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Da das ganze weniger bis gar nichts mit „Schifahren“

Zu tun hat, sondern eine klare Managerfunktion ist haben meiner Meinung nach beide Kandidaten nicht das nötige Profil und die Voraussetzungen ein so großes erfolgreiches „Unternehmen“ wie den ÖSV zu leiten. Es sollten daher keine „politischen“ noch sympathischen Gründe ausschlaggebend sein. Diese Funktion sollte und muß ein hervorragender erfolgreicher MANAGER ausüben - kein Lehrling oder Anfänger.

silentbob79
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@hfg

Keine Ahnung was Renate Götschl nach ihrer Karriere als Schirennläuferin gemacht hat. Aber zumindest Michael Walchhofer hat einiges an unternehmerischer Erfahrung, betreibt er doch mit seiner Famile 3 durchaus stattliche Hotels. Ob das reicht, um den ÖSV zu führen, kann ich zwar nicht abschließend beurteilen. Aber es ist immerhin schon mal besser als garnix.

fon2024
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andaman

renate Götschl war war schon lange Vize Präsi, beim steir, Schiverband nur zur information.

hfg
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Was ist die Funktion des/der Vize /Präsident/in

Im steirischen Schiverband im Vergleich zum ÖSV.
Sie ist eine von 3 Vizepräsidenten und die Verantwortung ist weniger als die von einem Würstelstand. Das ist nichts persönliches gegen Fr. Göschl doch für einen Vergleich und/oder sollte man die Kirche im Dorf lassen.