AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

0:1 gegen RapidDer Sturm-Motor stottert weiterhin

Der SK Sturm unterlag vor einer Traumkulisse von 14.532 Zusehern dem SK Rapid mit 0:1. Eine Aktion vor dem Gegentor von Stefan Schwab war, neben der Fan-Choreo, der große Aufreger der Partie. Und Sturm wartet schon seit 265 Minuten auf einen Treffer.

FUSSBALL: TIPICO-BUNDESLIGA / GRUNDDURCHGANG: SK PUNTIGAMER STURM GRAZ - SK RAPID WIEN
Es brennt noch nicht der Hut bei Sturm und Emanuel Sakic - aber der Motor stottert. © APA/EXPA/DOMINIK ANGERER
 

Traumwetter, ein Schlager und eine große Geburtstagsfeier – für die Bundesliga-Partie des SK Sturm gegen Rapid war alles angerichtet für ein großes Fußballfest. Der Höhepunkt des Nachmittags sollte aber schon vor der Partie passieren. Zum 25. Geburtstag des Fanklubs Brigata gab es eine aufwendige und (wortwörtlich) atemberaubende Choreografie.
Leider ließ sich Sturm vor der beeindruckenden Zuschauerzahl von 14.532 (Präsident Christian Jauk schaffte es nach zehnstündiger Anreise aus dem Urlaub gerade noch pünktlich) nicht anstecken von der Euphorie - und verlor 0:1.

Mit zwei Umstellungen (Christoph Leitgeb und Philipp Huspek rückten für Ivan Ljubic und Michael John Lema in die Startelf) wollte Sturm-Trainer Nestor El Maestro die Offensive beleben. Es gelang nicht. Ganz im Gegenteil: Es sollte 65 Minuten dauern, ehe es den ersten Schuss der Schwarz-Weißen auf den Rapid-Kasten gab.

Fußball ist ein Männersport.

Dietmar Kühbauer

Zu allem Überdruss lagen die Steirer zu diesem Zeitpunkt schon lange in Rückstand. Nach einem Freistoß von Thomas Murg schob Rapid-Kapitän Stefan Schwab aus rund fünf Metern alleinstehend ein (23.). Allerdings gab es zuvor eine strittige Aktion. Taxiarchis Fountas blockte Anastasios Avlonitis („Ich habe einen Schlag auf den Hinterkopf bekommen“) am Sechzehner aus dem Weg.

"So was muss man nicht pfeifen"

"Wenn das keiner der vier Schiedsrichter sieht, tut das schon weh", klagte Sturm-Kapitän Lukas Spendlhofer. Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer konnte die Aufregung nicht nachvollziehen: "Wenn ein Spieler, der 30 Zentimeter größer und 40 Kilogramm schwerer ist, so theatralisch fällt, muss man nicht pfeifen. Fußball ist ein Männersport." Nach der Partie waren zumindest bei den beiden Protagonisten die Wogen geglättet. Fountas und Avlonitis tauschten sogar ihre Trikots – die Griechen hatten sich wieder lieb.

+

Sturm vs. Rapid: Rapid feiert den zweiten Sieg in Serie in Graz

(c) APA/EXPA/DOMINIK ANGERER (EXPA/DOMINIK ANGERER)
(c) APA/EXPA/DOMINIK ANGERER (EXPA/DOMINIK ANGERER)
(c) APA/EXPA/DOMINIK ANGERER (EXPA/DOMINIK ANGERER)
(c) APA/EXPA/DOMINIK ANGERER (EXPA/DOMINIK ANGERER)
(c) APA/EXPA/DOMINIK ANGERER (EXPA/DOMINIK ANGERER)
(c) APA/EXPA/DOMINIK ANGERER (EXPA/DOMINIK ANGERER)
(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ David Rodriguez)
(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ David Rodriguez)
(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ David Rodriguez)
(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Wolfgang Grebien)
(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Wolfgang Grebien)
(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Wolfgang Grebien)
(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Wolfgang Grebien)
(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Wolfgang Grebien)
(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Wolfgang Grebien)
(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Wolfgang Grebien)
(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Wolfgang Grebien)
(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Wolfgang Grebien)
1/18

Dass die Hütteldorfer, bei denen Philipp Schobesberger mit der zweitgrößten Chance die Querlatte traf, die drei Punkte mit nach Hause nehmen durften, war letztlich nicht unverdient. Die Gastgeber konnten erst durch die Hereinnahme von Lema, der die Partie enorm belebte, Akzente setzen. Nach vier Minuten Einsatzzeit knallte der 19-Jährige einen Ball an die Stange. "Wir hätten uns den Ausgleich verdient. In der Offensive kommt aber leider nichts Brauchbares raus. Uns fehlt einfach etwas", sagte Lema. Dieses "etwas" gilt es schnell zu finden – eventuell mit den baldigen Rückkehrern Stefan Hierländer und Thorsten Röcher. Seit 265 Minuten wartet Sturm, das die zweitwenigsten Schüsse aller Bundesliga-Klubs abgegeben hat, auf ein Tor.

In der Offensive kommt aber leider nichts Brauchbares raus. Uns fehlt einfach etwas

Michael John Lema

In der Tabelle liegt Sturm nur noch auf Rang sechs. Überraschend ließ sich Sport-Geschäftsführer Günter Kreissl zu der Aussage hinreißen: „Der Europacup ist das Minimalziel.“ Dieser in der Form innovative Gang Kreissls in die Offensive erhöht den Druck auf Trainer und Mannschaft. Bescheidenheit wäre in der aktuellen Phase wohl angebrachter.

Kommentare (9)

Kommentieren
bimsi1
0
17
Lesenswert?

"Ich mache mir keine großen Sorgen"

So spricht Maestro. Er hat sicher die Wahrheit gesagt
HR. Maestro, zeigen Sie uns doch Ihren Vertrag , damit die Sturm Fans wissen, warum.

Antworten
Geerdeter Steirer
0
2
Lesenswert?

Das sagt er der Nestor"Le Gustaría"

No estoy preocupado................

Antworten
Rick Deckard
0
18
Lesenswert?

Seit Foda wird nur noch dahingewurschtelt.

Die Stützen haben den Verein fluchtartig verlassen - die Zeiten in denen sich die Talente bei Sturm angestellt haben um ausgebildet zu werden - sind vorbei. Das "Management" hat Sturm zu einem mittelmäßigen 0815 Verein heruntergewirtschaftet. Kein Spieler reißt sich darum bei Sturm spielen zu dürfen - es spielen großteils Söldner ohne Herz und Seele. Wer ins Stadion geht - unterstützt dieses System.

Antworten
haumioh
1
15
Lesenswert?

HALLO HALLO

BITTE DARUM DIE SCHÖNE ZIFFER 0815 NICHT ZU BELEIDIGEN - STURM IST SCHON O,OO1 - ZUM GLÜCK SIND HEUTE DIE TATTOSS STUDIOS WIEDER GEÖFFNET

Antworten
a4711
0
18
Lesenswert?

Nestor El Maestro

Diesen Namen muss man sich auf der Zunge zergehen lassen !!
Die größte "Blendgranate"die ich jemals sah.
ein Künstlername macht noch keinen guten Trainer aus.
Aufwachen Sturm..

Antworten
Geerdeter Steirer
0
2
Lesenswert?

Nennen wir ihn schlicht und einfach.........

Nestor"Le Gustaría", ich denk das trifft eher zu .......... ;-))

Antworten
Geom38
0
25
Lesenswert?

Das, was Sturm derzeit bietet

ist in jeder Hinsicht viel zu wenig. Wenn der Trainer trotzdem kein Problem sieht, ist er selbst Teil desselben. Eine solche Spielweise ist einer Mannschaft wie Sturm unwürdig, vor allem im Heimstadion.

Antworten
Nixalsverdruss
1
34
Lesenswert?

Fakt ist ...

... dass es auch der neue Trainer sehr schwer haben wird, diese Mannschaft zum Laufen und Siegen zu bringen sieht man an der inferioren Leistung beim Spiel gegen Rapid!
Eines ist Fakt: die Zusammenstellung des Kaders ist seit dem Abgang von Foda ein Dilemma!
Wer da wohl verantwortlich ist ...?
Jeder Banker (Manager) im Umfeld von Jauk müsste nach ähnlicher Leistung seinen Hut nehmen ...!

Antworten
haumioh
0
18
Lesenswert?

die Oberen

die haben alle einen guten Vertrag und sitzen fest im Sessel und haben alle Ersten das überbezahlte Gehalt auf dem Konto - die sollen eine Punkte Prämie bekommen dann würde es anderes aussehen

Antworten