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GAK-Transfers? Ein bisschen Geduld

Sowohl Neuzugänge, als auch Abgänge betreffend, ist noch einiges zu tun. Die Zusammenarbeit mit Andreas Ulmer erscheint inzwischen fraglich.

Trainer Rene Poms schwor seinen Kader auf das Frühjahr ein
© GEPA
Trainer Rene Poms schwor seinen Kader auf das Frühjahr ein

Neue Gesichter? Fehlanzeige. Ein paar Tage Geduld werden noch notwendig sein, ehe konkreter wird, mit welchem Aufgebot der GAK im Frühjahr den Kampf um den Klassenerhalt bestehen möchte. Gerade in Sachen Neuzugänge ist die berühmte Tinte noch nicht trocken, weshalb beim gestrigen Vorbereitungsstart nominell vor allem Abgänge im Mittelpunkt standen – bereits getätigte, erhoffte und im Raum stehende.

Abgänge und Leihen

Nachdem der Vertrag von Michael Cheukoua bereits aufgelöst wurde, war auch Atsushi Zaizen beim Auftakt nicht dabei. „Bei ihm sind wir kurz davor, eine gute Lösung zu finden“, erklärt Sportdirektor Dieter Elsneg. Selbige wird auch bei Michael Lang gesucht. Bei Moritz Eder schaut es mit einer Leihe zu Austria Salzburg gut aus. Der dritte Torhüter Juri Kirchmayr strebt eine Leihe in die 2. Liga an (vermutlich Voitsberg). Thomas Schiestl, Felix Holzhacker und Gabriel Zirngast sollen fix abgegeben werden. Eine Leihe kommt bei diesem Trio aufgrund der jeweils im Sommer auslaufenden Verträge nicht in Frage.

Die Situation ist für ihn und für uns nicht zufriedenstellend, weil Dennis als absoluter Stammspieler eingeplant war.

— Dieter Elsneg

Mit Dennis Dressel ist zudem ein Abgang Thema, den der GAK nicht unbedingt forciert. Der Deutsche begann gut, tat sich jedoch unter Trainer Rene Poms bislang schwer. Eine Rückkehr zu 1860 München steht im Raum. „Die Situation ist für ihn und für uns nicht zufriedenstellend, weil Dennis als absoluter Stammspieler eingeplant war. Dennis ist ein toller Spieler, an den wir trotzdem glauben. Wir werden sehen, was die nächsten Wochen bringen“, so Elsneg.

In Sachen Neuzugänge fahndet der GAK in erster Linie nach flexibler Routine. „Wir wollen universell einsetzbare Spieler, die zwei oder sogar drei Positionen spielen können und uns mit ihrer Erfahrung weiterhelfen. Denn viele Spieler bestreiten ihre erste Bundesliga-Saison“, erläutert Poms.

Engagement von Andreas Ulmer fraglich

Andreas Ulmer mangelt es garantiert nicht an der notwendigen Erfahrung. 39 Jahre alt ist der 14-fache Bundesliga-Champion inzwischen. Im Dezember trainierte der Linksverteidiger zwei Mal mit. Vom Tisch ist eine Zusammenarbeit nicht, der Optimismus schien in Weinzödl jedoch schon mal größer zu sein. Poms: „Andi weiß, dass es eine herausfordernde Saison wird. Er muss für sich entscheiden und sich ganz sicher sein, dass er das wirklich machen will. Ein neuer Spieler bringt uns nur etwas, wenn er sich dem zu 100 Prozent verschreibt.“

Die in der Gerüchteküche kolportierten Matteo Meisl (Austria) und Ivan Ljubic (LASK) kommen laut Elsneg nicht. Ex-Rapidler Lion Schuster hinterließ zwar im Probetraining einen positiven Eindruck, dürfte jedoch gegenüber anderen Kandidaten Nachrang haben. Entwicklungsfähige Spieler sind auch eher im Sommer gefragt. „Im Winter sollte ein Spieler schon gleich funktionieren“, weiß der Sportdirektor. Vieles spricht für zumindest zwei ausländische Neuzugänge, denn die durch Cheukoua und Zaizen freiwerdenden Legionärsplätze sollen besetzt werden.

In den nächsten Tagen gibt es sicherlich den einen oder anderen Neuzugang.

— Rene Poms

„Wir wollen den Kader ein bisschen reduzieren, uns aber qualitativ verstärken“, nennt Poms die Devise für diese Transferzeit. In beiden Richtungen bleibt viel zu tun, Vollzüge sind jedoch nur eine Frage der Zeit: „In den nächsten Tagen gibt es sicherlich den einen oder anderen Neuzugang.“ Fest steht ein interner „Wechsel“: Andreas Lienhart gibt die Hybridfunktion aus Assistenzcoach und Scout auf und wird sich ab sofort zu 100 Prozent ums Scouting kümmern.

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