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GAK plant nicht mehr mit Michael Lang: „Einfach zu viel Glas zerbrochen“

Jetzt ist es offiziell. Die Verantwortlichen des GAK bestätigen, dass die Zusammenarbeit mit Michael Lang beendet werden soll und begründen warum.

Michael Lang wird nicht mehr für den GAK spielen
© GEPA
Michael Lang wird nicht mehr für den GAK spielen

66 Pflichtspiele hat Michael Lang für den GAK absolviert. Nummer 67 soll es nicht mehr geben. Am Rande des Starts der Frühjahrsvorbereitung bestätigten die Verantwortlichen des Grazer Bundesligisten, dass der Rechtsverteidiger in den roten Plänen keine Rolle mehr spielt. Die Kleine Zeitung hatte bereits vor Weihnachten von diesem Vorhaben berichtet.

„Er weiß Bescheid, dass wir nicht mehr mit ihm planen. Wir sind auf der Suche nach einer Lösung“, bekräftigte Sportdirektor Dieter Elsneg.

Suspendierung, Eigentor, Ausschluss binnen weniger Sekunden

Die Vorgeschichte dieser Personalentscheidung entwickelte sich im Laufe der Herbstsaison zu einer Art Dauerthema. Anfang Oktober wurde der 26-Jährige aufgrund einer Disziplinlosigkeit suspendiert. Bis dahin zählte Lang wie zuvor bereits in der Aufstiegssaison zu den Stammkräften.

Neo-Trainer Rene Poms nahm Lang beginnend mit seinem Amtsantritt wieder im Kader auf. In den finalen beiden Herbst-Partien avancierte er jedoch erneut zum Gesprächsthema. Beim 3:4 gegen den WAC unterlief dem Routinier ein unglaubliches Eigentor, eine Woche später gegen Hartberg kassierte er in der Nachspielzeit binnen weniger Sekunden zwei Mal Gelb und flog vom Platz.

„Jetzt ist der Punkt gekommen, an dem es einfach keinen Sinn mehr macht. Es geht um den Erfolg des GAK und nicht um eine einzelne Person

— Rene Poms, GAK-Trainer

„In letzter Zeit ist einfach zu viel Glas zerbrochen, auch schon vor mir“, erläuterte Poms nun, „jetzt ist der Punkt gekommen, an dem es einfach keinen Sinn mehr macht. Es geht um den Erfolg des GAK und nicht um eine einzelne Person. Das ist ein ganz wesentlicher Faktor. Darum ist von unserer Seite die Entscheidung gefallen, dass wir uns trennen wollen.“

Vertrag läuft noch bis Sommer 2026

Beim Trainingsauftakt am Freitag war Lang jedoch ganz normal mit von der Partie. Sein Vertrag bei den Rotjacken läuft schließlich noch eineinhalb Jahre lang bis Sommer 2026. „Es gibt ein Arbeitsrecht. Deshalb ist er bei uns mit dabei und wird genau wie sein Vertrag respektiert, aber aufgrund der Vorfälle ist es jetzt so weit gekommen, dass man sportlich ganz klar die Reißleine gezogen hat“, so Poms.

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