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Daniel Maderner: Momente, die für immer bleiben

Es geht ein Jahr zu Ende, das für den GAK in Erinnerung bleiben wird. Daniel Maderner traut dem GAK in Zukunft viel zu. Ob er diesen Weg mitgeht, ist offen.

Daniel Maderner bejubelt den Aufstieg
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Daniel Maderner bejubelt den Aufstieg

Geht es um den Moment des Jahres 2024, muss man bei den meisten GAK-Protagonisten logischerweise nicht lange raten. Zu emotional, zu prägend war der Aufstieg mitsamt all seiner Begleiterscheinungen. „Wir haben alle miteinander Momente geschaffen, die für immer bleiben“, strahlt Daniel Maderner, der am Weg in die Bundesliga 15 Tore beisteuerte. Sein Eindruck: „Ich glaube, dass viele in den Wochen, in denen es nicht so gut gelaufen ist, gerne an diese Momente zurückgedacht haben, um wieder Energie zu kreieren.“

Höhen und Tiefen

Den Höhen des Frühjahrs folgten im Herbst mehr Tiefs als erwartet. „Ich persönlich habe gewusst, dass es nicht einfach so weitergehen wird wie in der 2. Liga. Die Bundesliga hat einfach ein anderes Niveau und du brauchst eine gewisse Zeit, um reinzufinden“, erläutert der Stürmer, wobei viele Partien auf Messers Schneide gewesen seien und nur die Punkteausbeute nicht gepasst habe. Rein leistungstechnisch habe man stets gezeigt, dass der GAK in die Bundesliga gehört.

In der Bundesliga gelangen Daniel Maderner bislang drei Tore.
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In der Bundesliga gelangen Daniel Maderner bislang drei Tore.

Mental durchlebten die Rotjacken allerdings schwierige Phasen, als der so lange ersehnte erste Bundesliga-Sieg Woche für Woche ausblieb und bis in den November hinein auf sich warten ließ. „Sicher spielt da der Kopf mit. Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich zu dem Zeitpunkt immer stark war“, gibt Maderner zu, verdeutlicht jedoch gleichzeitig, dass auch unter Ex-Trainer Gernot Messner teamintern im Laufe der Woche bis hin zum Anpfiff der Glaube an den ersten Sieg immer stieg: „Und zwar egal, ob du gegen Rapid, Salzburg oder einen vermeintlich Schwächeren spielst. Aber unter der Woche werden einige sicher gegrübelt haben.“

Ich weiß, dass ich ein Bundesliga-Spieler bin. Daran habe ich nie gezweifelt.

— Daniel Maderner

Persönlich kam der 29-Jährige im Herbst-Finish immer besser in Fahrt, nachdem ihn zu Saisonbeginn ein Wehwehchen plagte. Aktuell hält Maderner in der Liga bei je drei Toren und Assists. Den Glauben an seine Qualitäten hat er nie verloren: „Ich weiß, dass ich ein Bundesliga-Spieler bin. Daran habe ich nie gezweifelt“, sagt der Goalgetter, dem die positionsbedingte Erwartungshaltung gefällt: „Für einen Neuner ist das ein schöner Druck. Mir taugt es, dass du liefern musst.“ Wenn man schon ein paar Jahre im Geschäft ist, bringt dies das Wissen mit sich, dass man auch aus schwierigen Phasen wieder herausfinden wird.

Zukunft? „Für alles offen“

Im Hinblick auf das Frühjahr plädiert Maderner dafür, das Positive zu sehen, sprich, sich nach oben zu orientieren. So unerfreulich der Herbstausklang war, sei unter Trainer Rene Poms dennoch ein deutlicher Schritt nach vorne gelungen. Über die laufende Saison hinaus traut der Stürmer dem GAK einiges zu. „Wenn alle ihre Arbeit machen, kann sich der GAK wieder so wie früher in der Bundesliga etablieren“, glaubt Maderner, der es möglich hält, dass sich der Verein Schritt für Schritt wieder in Richtung Top sechs orientieren kann.

Ob er selbst diesen Weg begleiten und mitgestalten wird, erscheint offen. Sein Vertrag läuft am Saisonende aus. „Im Moment bin ich für alles offen. Ich sage weder, dass ich für ewig beim GAK bleiben will, noch dass ich unbedingt wegwill“, erklärt der Niederösterreicher und betont: „Ich fühle mich in Graz, mit dem Sportdirektor, dem Trainer und den Mitspielern sehr wohl. Es passt alles beim GAK.“ Letztlich wird wohl alles vom Gesamtpaket abhängen.

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