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Euro 2020ÖFB-Präsident Leo Windtner sah in Testspielen auch Positives

ÖFB-Präsident Leo Windtner geht frohen Mutes Richtung Europameisterschaft. Vor allem Daniel Bachmann und Marko Arnautovic lobte der Funktionär.

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SOCCER - UEFA EURO 2020, preview, AUT vs SVK
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ÖFB-Präsident Leo Windtner kann den beiden ohne Torerfolg über die Bühne gegangenen EM-Tests der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft gegen England (0:1) und die Slowakei (0:0) auch Positives abgewinnen. Der Verbandschef lobte den zur Nummer eins beförderten Torhüter Daniel Bachmann und den zurückgekehrten Marko Arnautovic, ortete vor dem EM-Auftaktspiel am Sonntag (18.00 Uhr/live ORF 1) in Bukarest gegen Nordmazedonien aber auch noch Verbesserungsbedarf.

"Wir wissen, dass wir gerade in der Chancenrealisierung noch Luft nach oben haben", sagte Windtner am Montag der APA - Austria Presse Agentur. Zudem werde Teamchef Franco Foda "das schnelle Umschalten wieder stärker forcieren".

Die beiden Testspiele hätten ihren Zweck erfüllt. In England hätte man die Partie in der letzten halben Stunde beinahe noch gedreht, auch bei der Generalprobe am Sonntag gegen die Slowakei sei ein Sieg möglich gewesen. "Das Spiel hat schon einige Erkenntnisse geliefert", meinte Windtner. "Das Nicht-Positive war, dass wir in der zweiten Hälfte nicht diese Räume öffnen dürfen."

Österreich - Slowakei 0:0: Die Leistung der ÖFB-Spieler in der Einzelkritik

Daniel Bachmann 4

Der Watford-Legionär ging abermals mit breiter Brust zu Werke. Er hatte mehr zu tun, als ihm lieb war, meisterte aber alle Prüfungen bravourös. Ein Tormann, auf den man sich verlassen kann.

APA/HANS PUNZ

Christopher Trimmel 2

Zeigte wenig von seinem Offensivdrang, seine gewöhnlich guten Flanken brachte er nur einmal nach einem Eckball. Spielte ohne Druck einen Fehlpass, der zu einer Großchance der Slowaken führte.

APA/HANS PUNZ

Philipp Lienhart 3

Spielte unauffällig, was für einen Innenverteidiger selten eine schlechte Eigenschaft ist. Überließ den Spielaufbau aber meist seinen Kollegen Martin Hinteregger oder David Alaba.

APA/HERBERT NEUBAUER

Martin Hinteregger 3

In der Spieleröffnung gewohnt stark, spielte eine Superflanke auf Marko Arnautovic. Hatte defensiv aber wieder Probleme
im Stellungsspiel und in der Zweikampfführung.

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Andreas Ulmer 2

Hatte defensiv seine Mühe und bringt im Nationalteam seinen Offensivdrang nicht zur Geltung. Besetzte teilweise gemeinsam mit dem Flügelspieler die Spur. Kommunikationsprobleme?

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Florian Grillitsch 3

Gewohnt passsicher hatte der Hoffenheim-Legionär die eine oder andere gute Idee auf dem Fuß. Hatte wie Arnautovic Pech, dass sein Weitschuss nur an die Stange ging.

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David Alaba 3

War besser als zuletzt im Nationalteam.Forderte Bälle und verteilte sie gleich wieder. Ließ in der ersten Spielhälfte eine
Abschlusschance ungenützt, weil er zögerte und nicht schoss.

AP

Valentino Lazaro 2

Der schwächsteSpieler im ÖFB-Trikot. Konnte offensiv für keine Akzente sorgen und war defensiv auch selten Unterstützung. Einfach kein guter Tag, Lazaro kann viel mehr.

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Marcel Sabitzer 2

Der Spielmacher kann im Nationalteam selten seine Leipzig-Form abrufen. Auch gegen die Slowakei nicht. Es fehlte Spielwitz. Das Bemühen kann man Sabitzer nicht absprechen.

AP

Christoph Baumgartner 3

Probierte viel – aber es gelang wenig. War in der ersten Hälfte
einer von wenigen, der in 1-gegen-1-Duelle ging. Sorgte mit einem energischen Vorstoß für Gefahr. Ihm fehlte etwas die Kraft.

AP

Sasa Kalajdzic 3

Der Stuttgart-Stürmer schont weder sich noch seinen Gegenspieler – auch gegen die Slowakei. Er sorgte aber für weniger Torgefahr als in seinen bisherigen Auftritten im Nationalteam.

AFP
1/11

Auf der anderen Seite habe sich mit Bachmann eine klare Nummer eins als Torhüter herauskristallisiert. "Diese Frage ist geklärt. Und es ist mehr als augenscheinlich gewesen, dass Marko Arnautovic der Mannschaft tatsächlich helfen kann, und vielleicht auch den Unterschied ausmachen kann letztendlich", sagte der ÖFB-Chef über den nach seiner Muskelverletzung eingewechselten China-Legionär.

Damit, dass Euphorie und Erwartungshaltung nach den jüngsten Ergebnissen deutlich unter jener vor der EM 2016 liegen, hat Windtner kein Problem. "Natürlich sind die Resultate immer stimmungsgebend", erklärte der Oberösterreicher. "Mir ist es lieber, wir haben nicht im Vorfeld die Euphorie - sondern vielleicht als Nachhall zur Europameisterschaft."

Kommentare (2)
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leserderzeiten
0
1
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Was

soll er jetzt auch anderes sagen. Wer nur a bissl a Ahnung hat von Fußball, hat gestern gesehn was "Sache" ist.

metropole
3
6
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Positiv

Wenn der Präsident auch Positives gesehen hat muß er bei einem anderem Spiel gewesen sein oder sieht er dies als postiv dass es keine Niederlage gegebeb hat !