Marco Odermatt nahm es interessiert zur Kenntnis. Sein Namensvetter Marco Schwarz war an diesem Tag nur drei Hundertstelsekunden hinter ihm – in einer Abfahrt. Wohl der nächste „Warnschuss“ des Kärntners in die Schweizer Richtung. Denn immerhin war er in der langen Abfahrt von Gröden so nahe an den Schweizer herangefahren. Und er war damit auch bester Österreicher, wenngleich Rang neun wie schon am Donnerstag auf der kurzen Abfahrt für das ÖSV-Team alles andere als zufriedenstellend war; von Schwarz eben abgesehen. Denn der durfte durchaus angetan sein von der eigenen Leistung: im zweiten Rennen als „Abfahrer“ schon Top zehn, dazu die zweitbeste Zeit auf der Ciaslat. „Es war jedenfalls eine deutliche Steigerung“, meinte er lächelnd – um sofort zu ergänzen: „Aber da ist schon noch viel Luft nach oben.“
Skiweltcup Gröden
Marco Schwarz sieht noch „Luft nach oben“
Marco Schwarz ließ in Gröden sein Abfahrtspotenzial aufblitzen – für die Abfahrer war es aber der nächste „Katastrophentag“.
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