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Corona-KriseDer türkis-grüne 28-Milliarden-Euro-Deal

Heute beschließt das Parlament eine Finanzspritze von 28 Milliarden Euro für Österreichs Unternehmen. Abgewickelt wird das über eine ausgelagerte Firma, mit einem türkisen und einem grünen Geschäftsführer. Der Bund haftet für alle Ausgaben, ohne Obergrenze.

Finanzminister Gernot Blümel: Im Paarlauf mit den Grünen verzichtet er auf die volle Kontrolle über die Fördergelder
Finanzminister Gernot Blümel: Im Paarlauf mit den Grünen verzichtet er auf die volle Kontrolle über die Fördergelder © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Die gesamten Einnahmen des Bundes betragen rund 82 Milliarden Euro. Das war somit vor der Corona-Krise der Umfang des Budgets. Genauer gesagt: Ein bisschen weniger, denn es war sogar ein kleiner Budgetüberschuss eingeplant.

Kommentare (1)

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UHBP
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1
Lesenswert?

"Der Bund stattet die COF AG so aus, dass diese jederzeit in der Lage ist, die von ihr übernommenen finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen."

Das versteht man gemeinhin unter: Koste es was es wolle!
Zahlen muss es am Ende des Tages der Steuerzahler.
Bin gespannt wie es am Ende ausschaut. Wie viele Unternehmen gerettet wurden, wieviele gescheitert sind und wieviele sich dadurch saniert haben.
PS: Arbeitslose mit mit 55% ihres früheren Einkommens auskommen. Ist das auch die Richtlinie für Unternehmer?