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Drohungen aus TeheranWie nah ist Iran denn wirklich an der Atombombe?

Das Wiener Abkommen, mit dem Teheran am Bau einer Bombe gehindert werden soll, hängt nur noch am seidenen Faden. Mit dem Machtwechsel in Washington werden die Karten neu gemischt: Doch statt zu verhandeln, spitzt sich der Streit weiter zu.

Der Ayatollah setzt derzeit auf Konfrontation
Der Ayatollah setzt derzeit auf Konfrontation © AP
 

Man soll sich ja bekanntlich auch über die kleinen Dinge freuen. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) verkündete am Montag frohen Mutes, man habe, was die Inspektionen anlangt, die verhindern sollen, dass der Iran eine Atombombe baut, mit Teheran eine Übergangslösung vereinbart: Zumindest in den nächsten drei Monaten "darf" die IAEA ihre Kontrollen fortsetzen - wenn auch in eingeschränkter Form. Zu mehr ist Teheran nicht bereit. Dass dies schon als gute Nachricht gilt, zeigt, wie schlecht es um den Atomdeal derzeit steht. Dabei warnen Experten seit Jahren: Ohne Einhaltung des Abkommens, das 2015 in Wien unterzeichnet wurde, sei ein nukleares Wettrüsten am Golf kaum aufzuhalten; das Mullah-Regime könne die Bombe bald in Griffweite haben.

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