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Hochwasser Land unter auf der Donauinsel in Wien

Die Neue Donau, der größte Badesee der Wiener, hat sich in einen reißenden Fluss verwandelt. Damit Wien vom Hochwasser verschont bleibt, wurde das Entlastungsgerinne geöffnet. Die Ränder der Donauinsel sind überflutet.

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Die Neue Donau, der Badesee der Wiener, hat sich in einen reißenden Fluss verwandelt
Die Neue Donau, der Badesee der Wiener, hat sich in einen reißenden Fluss verwandelt © Jungwirth
 

Wo am Wochenende oder an den Tagesrandzeiten die Radler, Jogger, Spaziergänger unterwegs sind, im Sommer die Badetücher ausgebreitet oder die Fischerstühle ausgeklappt werden, auf den Pontons sich Jüngere und Junggebliebene in der Sonne aalen, heißt es derzeit Land unter. Alle 100 Meter ein Sperrgitter, Fahrverbotsschild inklusiv sowie die Aufschrift Hochwasser. Ort des Geschehens ist nicht Hallein, der Pinzgau oder Schärding am Inn, sondern die Donauinsel im Herzen von Wien.

Kommentare (3)
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MuskeTiere4
4
7
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Überschwemmungsgebiet zum Stadtschutz

Der alte, geläufige Name Überschwemmungsgebiet drückt es sehr schön aus, wofür diese überwiegend freie Fläche früher gedacht war. Dann wurde sie sich von der Natur für die Zweitnutzung unter dem neuen Namen Entlastungsgerinne, noch häufiger Donauinsel oder Neue Donau, ausgeborgt.
Was aber zunehmend vergessen wurde, ist die schon althergebrachte, bewährte Funktion dieser noch immer recht freien Fläche. Früher, vor allem als Auffangfläche für Eisstösse und die frühjährlichen Wassermassen der Schneeschmelze eingerichtet. Heuer auch im Sommer geflutet.
Verwunderlich finde ich nur, dass man von der Flutung dieses Überschwemmungsgebiets über Nacht, zwecks Entlastung und Schutz der Hauptstadt, so wenig im Vorhinein gehört hat!Immerhin lassen sich auch die aufgestellten Absperrungen aufgrund von grasierender Selbstüberschätzung und wegen der sehr weit verbreiteten "Schaulustigkeit" relativ leicht umgehen!

paulrandig
1
14
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Als Kind...

...der frühen Siebziger, das zu Besuch bei den Großeltern in Wien war, hab ich das nur als "Entlastungsgerinne" kennen gelernt. Die Insel war eine reine "Gstettn", mit ein paar ausgetretenen Fußpfaden und Hundescheiße. Dass von der nagelneuen Reichsbrücke, in der sogar eine U-Bahnstation (!) lag, ein eigener Abgang hinunter führte, schien anfangs richtig unpassend. Unglaublich, was da mit den Jahren passierte!

voit60
4
16
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Fotos fast so gut

Wie vom Bruder