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Volksbegehren "Arbeitslosengeld Rauf""Ich schaue in Gesichter voll Verzweiflung"

Der Zustellungsbevollmächtigte des Volksbegehrens "Arbeitslosengeld Rauf" ist ein Christgewerkschafter. Arbeitnehmervertreter von SPÖ und Grünen sind an Bord, ebenso die Katholische Arbeitnehmervertretung. Dieses Volksbegehren hat Potenzial.

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Aelteres Paar zaehlt Geld
Armut in Österreich: Viele trifft es durch unverschuldete Arbeitslosigkeit schneller als sie denken © Armut in Österreich: Viele trifft es durch unverschuldete Arbeitslosigkeit schneller als sie denken
 

"Arbeitslosengeld Rauf" - unter diesem Titel startet in Kürze ein Volksbegehren mit Potenzial: Zählt Österreich doch zu jenen Ländern innerhalb Europas mit der geringsten Nettoersatzrate beim Arbeitslosengeld, nämlich 55 Prozent. Der OSZE-Durchschnitt liegt bei 70 Prozent. Die Hälfte der österreichischen Arbeitslosen erhält weniger als 980 Euro pro Monat als Arbeitslosengeld. Die Armutsschwelle liegt bei 1.300 Euro.

Kommentare (5)
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Ichweissetwas
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Weniger arbeiten, mehr Geld

wie blöde sind wir, die aktuell noch wirklich arbeiten gehen....??

Interessant
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Die ewig gleichen Argumente

Wer für ein höheres Arbeitslosengeld eintritt, bekommt die ewig gleichen Argumente zu hören:
1. Die Leute wollen dann noch weniger arbeiten (=Stimmt nicht, wenig ALG bedeutet nur geringere Löhne für Beschäftigung, Lohndruck auf Beschäftigte und Ausweitung im Niedriglohnbereich )
2. Da kann man dann gleich nicht mehr arbeiten gehen (=Man kann sich sein Leben dann leisten ohne Verschuldung, aber wer genießt die sozialen Folgen der Arbeitslosigkeit?)
3. Ich bin/Ich kenne Unternehmer, die bieten Stellen, aber finden niemand dafür (weil das AMS nur über Zumutbarkeitsbestimmungen steuert und kein Anreiz für Matching da ist)
4. Warum soll ich als "redlich" arbeitender Mensch dafür sein, dass das ALG erhöht wird? (Arbeitslosigkeit ist kein Indiz für "Unredlichkeit", das ALG eine Versicherungsleistung)
5. Die Unternehmer haben schon zu viele Lohnnebenkosten (in Ö werden für die ALG-Finanzierung nur Lohnindikatoren herangezogen – das betrifft dann die kleinen und die großen Betriebe gleichermaßen)
70% ist der OECD-Durchschnitt, also ein Standard für Länder wie Moldawien, der aber in Ö nicht gilt. Also ja: Höheres ALG ist gut für alle Menschen in diesem Land!

Windstille
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Die Arbeitslosen ...

... lachen jetzt schon über viele, die ihren Unterhalt redlich verdienen und gleich viel oder weniger dafür bekommen als jene, die nicht arbeiten wollen.
Es hilft niemandem, wenn nur das Arbeitslosengeld erhöht wird. Die Gehälter gehören endlich angehoben, indem weniger versteuert wird. Vor allem bei den Lohnnebenkosten müssen sich die Verantwortlichen etwas überlegen, viele glauben ja, dass der Arbeitgeber nur jene Personalkosten zu zahlen braucht, die auf dem Lohnzettel des Arbeiters oder Angestellten stehen.

Und für die Arbeitslosen gehören endlich auch neue Spielregeln her - es kann doch nicht sein, dass tausende Stellen offen sind, aber niemand arbeiten will. Der Anreiz einer geregelten Arbeit müsste weit über der Zufriedenheit mit dem Stempelgeld liegen. So lange das nicht der Fall ist, wird sich nichts ändern - im Gegenteil: Mit einer Erhöhung des Arbeitslosengeldes werden sich viele arbeitende Menschen überlegen, für gleich viel Geld stempeln zu gehen ...

Pragmatikus
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Je

höher das Arbeitslosengeld, desto geringer die Motivation, wieder zu arbeiten. Besser das Geld (welches wir eh nicht haben) in Aus-Weiterbildung, Umschulungen und Förderung der Wirtschaft stecken, Hui, da werden jetzt viele wieder mit dem Daumen runter zeigen...

Ichweissetwas
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Daumen runter....

da der Großteil der Bevölkerung wirklich keinen Bock mehr auf Arbeit hat, aber auf fette Sozialleistungen wie Wohnungen !! Einfach in den Tag leben ohne Struktur, wie langweilig und öde, und die jüngere Gesellschaft kommt nur auf dumme Gedanken....!!