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Marodes BundesheerVerteidigungsminister: "Sicherheit der Bevölkerung bereits gefährdet"

Der Verteidigungsminister schlägt erneut Alarm ob des Zustands des Bundesheeres: Man könne vielleicht eines von 256 Objekten effektiv schützen, Cyberattacken sei das Heer "fast schutzlos ausgeliefert".

INTERVIEW: THOMAS STARLINGER
© APA/HANS PUNZ
 

Verteidigungsminister Thomas Starlinger schlägt im "Presse"-Interview erneut Budget-Alarm. Die Sicherheit der Bevölkerung sei bereits gefährdet, 2021 werde das Bundesheer seine Rechnungen nicht mehr zahlen können. Starlinger plädiert überdies dafür, den Grundwehrdienst wieder auf acht Monate auszudehnen.

Auch im Bericht "Unser Heer 2030" - der im September präsentiert werde - werde die Rückkehr zum alten System verlangt, also sechs Monate Ausbildung "plus zwei". Denn derzeit gebe es "null Nutzungsphase".

Wegen der Budgetknappheit sei bereits heute keine flächendeckende Sicherung kritischer Infrastruktur mehr möglich. Man könnte "vielleicht ein Objekt von insgesamt 256 beschützen. Den Rest nicht mehr", warnt der Minister. Cyberattacken sei das Heer schon jetzt "fast schutzlos ausgeliefert".

Kommentare (25)

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scionescio
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Mich wundert dann, dass sie für so sinnentleerte Spektakel wie die Airpower doch noch genug Geld gefunden haben ...

... außerdem glaube ich nicht, dass die wahre Bedrohung von Invasoren herrührt (die uns auch bei einer sündhaft teuren Aufrüstung mehrfach überlegen wären), sondern uns die Ignoranz von Umwelt- und Klimaschutz mehr bedroht.

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Balrog206
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Scio

Kommt Kurz und Blümel auch zur AirPower ?

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az67
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Berufsheer

Das einzige vernünftige wäre endlich ein Berufsheer .
Kleine feine Truppe für Katastropheneinsätze und dergleichen! Da waren wir immer gut und mehr wird von Österreich auch nicht erwartet und schon gar nicht notwendig sein.
Und den ganzen alten Militärschrott entsorgen inklusive Eurofighter und Möchtegern Offizieren!
Die Schweiz wäre gerne bereit unseren Luftraum mit zu überwachen was sich auch mit der Neutralität vereinbaren lassen würde!
Jetzt wieder einen Schritt nach hinten machen und den Grundwehrdienst auf 8 Monate ausdehnen wäre ganz sicher falsch ! Scheint mir eher ein Vorwand zu sein um länger billige Leute für den Zivildienst zu erhalten .

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Eisapfel00
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Schrott


Der Herr Minister war wohl schon beim Heer als die Grünen und Roten das Heer einfach ABSCHAFFEN wollten-und jetzt die Großen Worte- sowie auch manch anderer Minister dieser Regierung.
Wäre besser wenn sie es so machen würden wie die Frau Kanzler-schön ruhig bleiben, denn ich bin nicht gewählt worden.

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Kaufmann
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Genial

Da braucht keiner mehr einen Geheimdienst um solche Infos rauszufinden - steht groß in der Zeitung für etwaige Aggressoren und Terroristen :-)

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Shiba1
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Der Minister hat lange gebraucht,

bis er zu dieser Erkenntnis gekommen ist. Wie lange dient der schon im BH? Jetzt, knapp vor der Rente, macht er den Mund auf. Früher wärs vermutlich für die Karriere nicht förderlich gewesen. Das ist das Problem. In der Sache hat er natürlich recht. Der Zustand ist aber nicht neu. Das Desaster hat bereits unmittelbar nach der Gründung des BH begonnen.
Und an alle, die hier ein Berufsheer propagieren: rechnets Euch die Kosten dafür aus. Das kommt erheblich teurer. Unabhängig davon wäre eine grundlegende Personal-/Strukturreform unabdingbar. Wird wohl nicht passieren, weil sich keiner seinen Posten wegreformiert. Meine Prognose: über die Probleme werden wir noch viele Jahre ohne Ergebnis diskutieren.

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pesosope
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welche Sicherheit

will uns jemand einreden, dass Österreich bedroht werden könnte? Wer sollte bei uns eimarschieren und wer sollte Österreichs Daten benötigen, das ist doch totale Selbstüberschätzung und dient wohl nur zur finanziellen Aufbesserung, denn die Wehrdiener würden deswegen auch nicht mehr bekommen

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Hildegard11
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BH

Ich wiederholte schon öfters: Alle Verteidigungsminister bzw. Kanzler der letzten 40 Jahre waren Verräter in dieser Sache, egal welche Partei.

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helmutmayr
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Ich war vor rund 45 Jahren beim Heer

auch damals habe ich mich gewundert mit welchem Schrott gearbeitet wird.
Die Erkenntnis des Ministers ist nicht wirklich neu.

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fans61
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Deshalb ist diese FPÖVP-Einheitspartei auch eine Gefahr

für die Demokratie in Österreich.
Wer hätte sich das gedacht, dass ich das einmal über die ÖVP schreiben werde müssen?

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47er
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Gibt es vielleicht zuviel Berufssoldaten im Verhältnis zu den Wehrpflichtigen,

m.W. 4 Berufs-zu 5 Pflichtsoldaten, und dann noch von 6 auf 8 Monate erhöhen? Besonders die verhältnismässig hohe Anzahl an Offizieren frisst das Budget weg, sodass für den notwendigen Betrieb zuwenig übrigbleibt. Ein weiteres Problem wird es bei immer schlimmeren Naturkatastrophen geben, dabei wollen sie die Verteidigung aufrüsten.

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ichbindermeinung
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Eurofighter verkaufen

Einfach die sündteuren unnötigen klimaschädlichen Kampfflieger verkaufen, dann kommt man mit den dzt. 2.3 Milliarden im Jahr spielend aus...wie hoch sind denn alleine die Begleitbetriebskosten dieser Flieger im Jahr incl. Personal Sach u. Investkosten u. incl. der Zinsen für den Kredit der abzustottern ist

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Kristianjarnig
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Eine Armee ohne Lufthochheit...

....ist eine verlorene Armee in der modernen Kriegsführung.

Ich wage keinesfalls zu behaupten das die paar Eurofighter auch nur den Hauch einer Chance hätten ebendiese Lufthochheit zu behaupten aber immerhin würden sie es versuchen.
Es wäre wohl besser gewesen etwas billigere, dafür aber MEHR Abfangjäger fürs Bundesheer anzuschaffen.

Wo Sie recht haben, @ichbin dermeinung ist nämlich das die Betriebskosten/Stunde bei einem Eurofighter ganz einfach zu hoch sind, nämlich um die 60.000 bis 70.000 Euro/Flugstunde-alles inklusive. Das ist einfach zuviel für einen Kleinstaat wie Österreich es ist. Besser für uns wären F-16 bzw. Gripen(immerhin für Schweden konstruiert, welches, abgesehen von der Größe des Landes, durchaus österreichischen Maßstäben entspricht).

Wichtig für das Bundesheer wäre wohl die endgültige Umstellung auf ein Berufsheer(diesmal ohne die unwissende Bevölkerung zu fragen), somit könnte man, so wie die meisten europäischen Heere, endlich anfangen ein Profiheer aufzustellen das den Anforderungen des 21.Jahrhunderts entspricht(dazu gehört auch eine adequate Luftverteidigung). Die Zeiten der "Minutemen"(also von Milizen) sind endgültig vorbei. Milizen sind Kanonenfutter in jedem modernen Konflikt. Ich glaube kaum das das die Österreicher so etwas für Ihre Söhne(und hoffentlich bald für ihr Töchter um des Gleichheitsprinzipes wegen falls es weiter ein Milizheer geben muß) geplant haben.

Spezialisierung ist das Zauberwort. Viel hilft nicht mehr viel....

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Sam125
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ichbindermeinung

Und wer bitte, soll uns den Schrott abkaufen?

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Balrog206
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Sam

Warum soll er Schrott sein ??

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GordonKelz
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Unser Österreich....

...wird immer gefährdet sein, machen wir uns doch nichts vor!
Längst sind angesichts des Klimawandels andere Prioritäten zu setzen. Hitzewellen und Überschwemmungen, Stürme werden drastisch zunehmen .Davor sollen wir die Bevölkerung so gut als möglich absichern. Gegen einen wirklichen Agressor konnten wir uns nie und werden wir uns nie effektiv zur Wehr setzen können. Man müsste nicht um einige Millionen sondern um Milliarden aufrüsten und selbst dies bietet keinen hundertprozentigen Schutz gegen eine
Nukleare Auseinandersetzung .Wir hatten diese Milliarden nie und werden sie auch nicht haben. Ein Volk das dahinvegetiert und einen Staat bis an die Zähne bewaffnet gibt es einige, brauchen wir nicht in Europa!
Gordon Kelz

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eleasar
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@GordonKelz: Unser Österreich...

... wird immer gefährdet sein. Da stimme ich zu.

Mit dem Rest bin ich nicht einverstanden. Meine Einwände:
- Der Klimawandel wird auch zu Migrationsbewegungen führen. Ein starkes Heer kann hier für mehr Ordnung und Sicherheit sorgen und dem Chaos vorbeugen. Das Heer sorgt für Stabilität in Krisenzeiten, auch bei Umweltkatastrophen.
- Sie sagen, Österreich wird immer Opfer sein und sich wehren macht keinen Sinn. Ich sage, ein Volk, das sich in seiner Opferrolle einrichtet und nicht mal den Willen hat, für sich einzustehen, ist würdelos und wird nicht lange bestehen.
- Wegen ein paar Milliarden für das Heer muss das Volk nicht Hungerleiden. Für Hypo u.ä. ist ja genug Geld da.

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archiv
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Ca. 2 Jahre türkis/blaue Regierung und ....

... das Bundesheer fast ruiniert?

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wollanig
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Eines der dümmsten

Postings der letzten Monate.

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stprei
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Eher 15 Jahre GroKo

Der Kommentar ist so platt, es ist fürchterlich. Der Investitionsstau besteht schon viel länger.

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Goldfinger
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wer stprei

hat den die vögel gekauft??

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schteirischprovessa
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Waren statt der Eurofighter andere Vögel

gekauft worden, würde die Gesamtsituation des Heeres die exakt gleiche sein. Dass wir Vögel brauchen, hat Kreisky festgestellt, damals bereits wurde der Prozess der Beschaffung gestartet.

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Mr.T
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Auffällig ist...


... das es für das Bundesherr kein Geld mehr gibt seit es nicht mehr von einem ÖVP Mann geleitet wird...

Alte ÖVP Taktik... alle Ministerien die nicht in ihrer Hand sind werden ausgeblutet!

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Sam125
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Sicherheit der Bevölkerung bereits gefährtet!

Vor einigen Jahren wurden noch Polizeiposten zusammgelegt und Personal reduziert! Das Bundesheer wurde von vielen Mitbürgern und auch Politikern, überhaupt in Frage gestellt und viele Kasernen einfach aufgelöst und die Grundstücke an so manchen reichen Spekulaten verscherbelt! Und jetzt ist die Bevölkerung auf einmal bereits gefährtet!?

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Balrog206
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Wenn

Ich mich zurück erinnere 1993 an den Zustand der Kaserne und der Ausrüstung die wir hatten war das damals schon so !

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