AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Bundesheer am EndeMinister bekommt Rückendeckung von "Heeres-Lobby"

Plattform der wehrpolitischen Vereine begrüßt die Maßnahmen von Thomas Starlinger und stellt gleichzeitig den Parteien die Rute ins Fenster.

Truppenbesuch
Thomas Starlinger, hier als Adjudant von Bundespräsident Van der Bellen, bei einem Truppenbesuch © Bundesheer
 

Die Plattform "Wehrhaftes Österreichs", in der sich die größten wehrpolitischen Vereine Österreichs zusammengeschlossen haben, versteht sich als "größte Lobby für das Bundesheer". Und der Verband gibt Verteidigungsminister Thomas Starlinger in seinen teils umstrittenen Entscheidungen volle Rückendeckung.

"Wenn das Budget des Bundesheeres nicht mehr ausreicht, um jene Aufgaben zu erfüllen, die gesetzlich vorgeschrieben sind -  Landesverteidigung, Assistenzeinsatz, Katastrophenhilfe, Auslandseinsatz  -, dann ist es die Pflicht des Ministers dort zu sparen,  wo nicht die Kernaufgabe liegt", schreibt der Sprecher der Plattform und Präsident der Offiziersgesellschaft, Erich Cibulka, in einer Aussendung.  Sie unterstützt damit auch die geplante Absage der Leistungsschau am Nationalfeiertag.

Erich Cibulka
Erich Cibulka, Präsident der Offiziersgesellschaft Foto © privat

Bezeichnend sei es, dass sich Politik und Medien erst dann für das Budnesheer interessieren, wenn liebgewordene Gewohnheiten aufgegeben werden müssen. "Erst wenn die Musik in Frage gestellt wird, wacht Österreich auf", empört sich Cibulka.

Jahrelang gewarnt

Die Plattform weise seit Jahren auf die dramatische Unterdotierung des Bundesheers hin. Gefordert wird ein parteiübergreifender Schulterschluss zur Anhebung des Budgets auf mindestens 1 Prozent des BIP.

Auch stellt Cibulka allen Parteien für die Wahl im September die Rute ins Fenster und verweist auf die 250.000 Mitglieder, die in der Plattform vertreten sind: "Wir haben genug von Ankündigungspolitik und schönen Worten bei Sonntagsreden. Wir wollen, dass endlich einmal Taten folgen. Diese müssen sich in konkreten und deutlichen Steigerungen des BH-Budgets ausdrücken. Die österreichischen Soldaten können nicht länger akzeptieren, dass sich Politiker über Nebensächlichkeiten streiten, während ihre Gesundheit und ihr Leben wegen Geldmangel in Gefahr ist."

Kommentare (7)

Kommentieren
ichbindermeinung
31
5
Lesenswert?

die Bürger sollen abstimmen

die Bürger als Eigentümer u. Zahler sollen bitte abstimmen dürfen, ob sie es wollen, dass mit ihrem Steuergeld neue Abfangjäger um Milliarden gekauft werden dürfen. Diese Kriegswaffen wie Abfangj. / Panzer u. Kanonen richten nur Unheil an; Tagtägl. flüchten Menschen vor diesen Waffen her nach Österreich um hier um Asyl anzusuchen; Im Schnitt um die 1.000 Personen jedes Monat

Antworten
checker43
3
17
Lesenswert?

Und Sie glauben,

wenn Österreich keine Abfangjäger hat, wird kein Unheil mehr in den Krisenherden der Welt angerichtet, Kriege hören auf und niemand flüchtet mehr nach Österreich? Lassen Sie uns bitte teilhaben an diesem Gedankengang.

Antworten
Liemo
0
10
Lesenswert?

Kopieren - Einfügen

@ichbindermeinung: wenn man die letzten Kommentare von Ihnen ansieht, wissen wir endlich, für wen speziell die Funktion von "Kopieren - Einfügen" auf PCs erfunden wurde... ;-)
Man lacht sehr laut!

Antworten
DearReaders
2
29
Lesenswert?

Sicherheitspolitik

eignet sich nicht für Volksabstimmungen. Die Verfassung gibt vor, was das Bundesheer leisten muss. Über die konkrete Ausgestaltung der Landesverteidigung muss aber die Politik entscheiden, dafür werden Volksvertreter gewählt und bezahlt.

Antworten
klaus59
8
23
Lesenswert?

Cibulka

Es gibt sie ja doch die vernünftigen und ehrlichen Offiziere. Gut das sie sich jetzt aus der Deckung wagen. Unter Kunasek war dies offensichtlich nicht gewollt.

Antworten
HB2USD
1
6
Lesenswert?

Artikel nicht gelesen?

seit Jahren steht im Text.

Antworten
Gotti1958
7
3
Lesenswert?

HB

Musst den Kuna verteidigen? Dann sag mir doch, was er in den 18 Monaten getan hat. Sein Nachfolger hat in ein paar Wochen das finanzielle Dilemma erkannt. Und Kuna? Hat viel Zeit in Spielfeld verbracht. Warum wohl? Es gilt die USV.

Antworten